Strache: Gusenbauer nun Kanzler von Schüssels Gnaden

Trauriges Ergebnis für Österreich - FPÖ ist einzige Alternative zu rot-schwarzer Belastungskoalition

Wien (OTS) - "Die einzige Vision, die Gusenbauer je hatte, war offensichtlich der Kanzlersessel. Den hat er jetzt - dafür hat der das Familiensilber der Sozialdemokratie an die ÖVP verschleudert", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Gusenbauer werde nun mit seinen gebrochenen Wahlversprechen wohl ins Guinness-Buch der Rekorde eingehen. "Man kann jetzt nur darauf gespannt sein, wo der Kanzler noch überall seinem wahren Herr und Meister Schüssel klein beigeben wird", so Strache weiter. Die SPÖ tue jetzt nichts anderes, als die Fundamente der schwarzen Machtbesessenheit für alle Ewigkeit einzuzementieren.

Bei den roten Top-Wahlkampfthemen Studiengebühren und Eurofighter sei die SPÖ unter ihrem "Sonnenkönig" Gusenbauer komplett umgefallen, die ÖVP habe sich in allen wichtigen Bereichen des Koalitionspaktes vollinhaltlich durchgesetzt habe. Man könne nun bereits darauf warten, wann Gusenbauer und sein neuer Verteidigungsminister, Ex-Zivildiener Norbert Darabos, den ersten Eurofighter des Bundesheeres mit Champagner taufen. Dafür hätten sie versucht, die Studenten mit einem kuriosen und völlig undurchdachten Sozialarbeiter-Modell gefügig zu machen, kritisierte Strache scharf. Eine wirkliche Sozialpolitik würde man im Regierungsabkommen dagegen vergeblich suchen. Dass die Verwaltung der Arbeitslosen in diesem Land außerdem weiterhin bei ÖVP-Minister Bartenstein liege, lasse zusätzlich Schlimmes befürchten.

Erste Auswirkungen zeige außerdem die geplante Belastungslawine nun bereits für die Autofahrer und vor allem für die hunderttausenden Pendler Mit der Erhöhung der Mineralölsteuer würden diese nun erneut zur Kasse gebeten. Mit dieser Maßnahme habe die Große Koalition übrigens bereits vor der Angelobung ihr wahres Gesicht gezeigt.

Auch in der Zuwanderungsproblematik seien von der rot-schwarzen Neuauflage keine Lösungsansätze zu erwarten, erklärte Strache weiter. Das Problem werde wieder einmal auf die lange Bank geschoben und die Österreicher sprichwörtlich mit den Problemen im Regen stehen gelassen.

"Das einzige, das Gusenbauer am Tage seiner Angelobung verkündete, ist, dass zumindest nichts schlechter geworden ist", kritisierte Strache. Alleine für diese "bemerkenswerte Erkenntnis" habe er all die SPÖ-Funktionäre und -Wähler an die ÖVP verkauft, die sich von den Sozialdemokraten eine Umkehr aus der sozialen Eiszeit erwartet hätten. Der einzige Unterschied sei nun, dass diese Regierung noch teurer als die schwarz-orange ausgefallen sei und Gusenbauer samt Molterer das neue Führungsduo von Schüssels Gnaden seien.

Nach diesem rot-schwarzen Debakel unter Schüssels und Gusenbauers Federführung sei es umso wichtiger, dass mit der FPÖ nun wieder eine starke Oppositions- und Kontrollpartei im Parlament vertreten sei. "Die Freiheitlichen werden die rot-schwarze Proporz- und Belastungskoalition keinen Tag aus den Augen lassen. Gleichzeitig sind wir als soziale Heimatpartei die einzige wirkliche Alternative für all jene, die von der SPÖ nach dem BAWAG-ÖGB-Skandal einmal mehr verraten und verkauft worden sind", bekräftigte Strache.

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