Zwei Millionen Euro für Spitalsärzte-Fortbildungsoffensive

Für Ärzte spezielle Kurse in verschiedenen Fachrichtungen

St. Pölten (NLK) - Das Land habe bei der Übernahme von Krankenhäusern großen Wert darauf gelegt, dass den MitarbeiterInnen ein gutes Konzept für die Weiterbildung zur Verfügung gestellt werde, sagte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute im Landhaus in St. Pölten in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der Ärztekammer NÖ, Dr. Lothar Fiedler. Für die MitarbeiterInnen der niederösterreichischen Landeskliniken sei ein sehr vielfältiges Programm ausgearbeitet worden, so Sobotka. Das Land stellt für 2007 in einer Fortbildungsoffensive speziell für Turnusärzte, Ausbildungsassistenten und Oberärzte in den Landeskliniken zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die ÄrztInnen, vom Radiologen bis zum Unfallchirurgen, könnten dabei ganz spezielle Kurse in verschiedenen Fachrichtungen besuchen, etwa bei "Hands on Trainings", in denen man neue Operationstechniken und Fertigkeiten erlerne und vertiefe. Dafür werde die NÖ Landeskliniken-Holding die vollen Kosten übernehmen, betonte Sobotka. Ein Ausbildungsrat in jedem Krankenhaus unter der Führung des ärztlichen Direktors als unabhängiges Entscheidungsgremium solle für eine transparente und standortgerechte Verteilung der Mittel sorgen.

Zudem müsse die Ausbildung der Turnusärztinnen und Turnusärzte weiter verbessert werden, meinte Sobotka. Durch die Übernahme biete sich die Möglichkeit, die Ausbildung an mehreren Krankenhäusern zu absolvieren. Auch in der Betreuung der TurnusärztInnen müssten neue Maßstäbe gesetzt werden, eine Aufgabe vor allem der Abteilungsleiter. Bereits vorab möchte man bei der Ausbildung der Studentinnen und Studenten im Landesklinikum Tulln als Lehrspital der Medizinischen Universität das Ausbildungsprofil der Landeskliniken-Holding schärfen.

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