Grüne Wien: Umweltsituation in der Stadt seit Simas Amtsantritt deutlich verschlechtert

Maresch: Statt ewigen Appellen an Bund, müssen endlich Maßnahmen in Wien gesetzt werden

Wien (OTS) - "Es mag vielleicht verständlich sein, dass Sima
lieber Bundespolitikerin wäre, aber dann ist sie leider als Wiener Umweltstadträtin komplett fehl am Platz", kommentierte heute Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien, Simas Ausführungen zum Regierungsübereinkommen: "Sicherlich stimmt es, dass auf Bundesebene großer Nachholbedarf im Umweltbereich besteht, ebenso groß ist aber der Nachholbedarf in Wien und hier ist Sima weiterhin untätig."

Aufgrund der fehlenden Feinstaubmaßnahmen sei Wien bei der Luftqualität im Bundesländervergleich an die letzte Stelle gerückt. "In Wien hat es 2006 schon mehr Feinstaubüberschreitungstage gegeben als in Graz", betont der Umweltsprecher. "Offenbar sind die in Wien gesetzten Maßnahmen im Vergleich zu anderen Städten völlig wirkungslos". So sei Wien unter Sima zur "Feinstaubhauptstadt" noch vor Graz geworden. "Mit dem Tempo 50-Chaos und einem halbherzigen Baustellenmanagement ist der Feinstaub sicherlich nicht zu bekämpfen", hebt Maresch hervor..

Und auch im Klimaschutz könnte die Stadt Wien viel aktiver sein, als sie es unter der Umweltstadträtin Sima ist. "Mit Autobahnbau statt Investitionen in den öffentlichen Verkehr werden die Klimagase auch in Wien weiterhin kräftig ansteigen", kritisiert der Umweltsprecher. Ebenfalls gestiegen sei der Energieverbrauch im Bereich des Magistrats in den letzten Jahren. "Sima sollte ihre Funktion als Umweltstadträtin endlich wahrnehmen und nicht die Umweltberaterin der Bundesregierung spielen", fordert Maresch abschließend.

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