BZÖ-Grosz: Klare Distanzierung Straches von EU-Rechtsaußenfraktion gefordert

Zusammenrottung von Alt-Nazis und Ewiggestrigen unerträglich - Strache soll Schweigen der Lämmer beenden

Wien 2007-01-13 (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz fordert heute angesichts der Turbulenzen um die neue EU-Rechtsaußen-Fraktion endlich eine Klarstellung von FP-Chef Heinz Christian Strache. "Wir fordern Strache auf, endlich zu der widerlichen Zusammenrottung von Alt-Nazis und Ewiggestrigen Stellung zu nehmen. Das Schweigen des Herrn Strache ist angesichts der Beteiligung seiner Partei an dieser EU-Fraktion unerträglich und einer demokratischen österreichischen Partei unwürdig. Uns ist schon bewusst, dass es innerhalb der FPÖ nunmehr einen Richtungsstreit zwischen Strache selbst, Mölzer und Stadler gibt. Dennoch muss Strache das Schweigen der Lämmer in dieser unglaublichen Fragen endlich beenden", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz, der Strache daran erinnert, dass der designierte Fraktionsvorsitzende Bruno Gollnitsch von der rechtsextremen Front National in Frankreich ein laufendes Gerichtsverfahren wegen Leugnens des Holocaust habe.

Es sei zwar ein Hoffnungsschimmer, dass die Fraktion aus dumpfen Ewiggestrigen und Antisemiten, aus mangelnder Einigkeit dieser zerstrittenen braunen Perchtentruppe nicht zusammenkomme, aber allein die Unterstützung seitens der FPÖ sei katastrophal. "In der FPÖ der Anständigen vor dem April 2004 hat es immer eine strikte Verweigerung einer Zusammenarbeit mit Le Pen und Konsorten gegeben. Wo ist der Aufschrei der letzten Reste der Vernünftigen in der FPÖ? Wir erwarten uns Klarstellungen und kein blaues U-Boot auf Tauchfahrt", so Grosz.

Übrigens: Was macht eigentlich Frau Silhavy?

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0005