Eurofighter: Haimbuchner: Fekter verzerrt Tatsachen

Kinderkrankheiten der Eurofighter wurden bereits auch von der deutschen Bundeswehr bestätigt

Wien (OTS) - Der freiheitliche NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner, Mitglied des Eurofighter-Untersuchungsausschusses, wies heute die Behauptungen der ÖVP-Fraktionsführerin Fekter entschieden zurück:
"Wenn Frau Kollegin Fekter behauptet, mit den von ihr vorgelegten Akten Stadler widerlegt zu haben, dann ist das eine bewusste Verkürzung der Tatsachen. Es handelt sich um ein Schriftstück, welches von Herrn MR Wagner verfasst wurde, in dem er von einer emotionalen und irrationalen Entscheidung der Mitglieder der Bewertungskommission spricht und befürchtet, dass bei der Einführung des Eurofighter Kinderkrankheiten die Luftraumüberwachung einschränken könnten."

Dieses Schriftstück sei bisher nicht in denen vom Bundesministerium für Landesverteidigung übersandten Akten gefunden worden, von keiner Fraktion, betonte Haimbuchner. Jedoch wurde dieses Schreiben offensichtlich Herrn Fußi übersandt, der es wiederum einer Anzeige als Beilage anschloss, die der Staatsanwaltschaft übermittelt wurde. Daher würde sich dieses Schriftstück auch in den Akten des Justizministeriums finden, wenn auch nicht dort, wo es hingehöre.

"Frau Kollegin Fekter soll daher nicht von den Tatsachen ablenken und die Medien über die Recherchearbeit der anderen Fraktionen falsch informieren", so Haimbuchner weiter. "Fakt bleibt: Die Befürchtungen, die MR Wagner äußerte, haben sich bestätigt, da der Eurofighter 2005 nicht geliefert wurde. Die Berichte der deutschen Bundeswehr bestätigen zudem die Probleme, die bei jedem neuen Waffensystem auftreten, eben die sogenannten Kinderkrankheiten", schloss Haimbuchner.

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