mobilkom austria Alpinstudie: 97 % der NiederösterreicherInnen kennen alpinen Notruf 140 nicht

Wien (OTS) - mobilkom austria Alpinstudie zeigt: Rund 90 % der NiederösterreicherInnen haben das Handy am Berg mit dabei -Alarmierend: Nur 3 % kennen den alpinen Notruf - mehr als die Hälfte der NiederösterreicherInnen informiert sich gar nicht über das Thema Sicherheit in den Bergen. mobilkom austria unterstützt deshalb die Bergsporttage am Semmering am 13./14. Jänner, bei welchen auch das Thema Sicherheit am Berg ein wichtiges Thema ist.

"Der alpine Notruf zählt zu jenen Notrufnummern, die in Österreich nur sehr wenigen Menschen bekannt ist - und das, obwohl die '140' und auch der Euro-Notruf '112' gerade im alpinen Bereich oft lebensrettend sein können", erklärt Dipl. Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO der Telekom Austria Gruppe und CEO mobilkom austria. "Bereits 2003 haben wir eine Aufklärungskampagne gestartet, bei der der sichere Umgang mit dem Handy am Berg im Mittelpunkt steht," so Boris Nemsic weiter. Von 13.-14. Jänner ist mobilkom austria Partner der Bergsporttage am Semmering - das Unternehmen wird mit einem großen Informationsstand, bei dem auch die Broschüre "Handy am Berg" zu erhalten ist, an der Talstation des Zauberbergs mit dabei sein.

mobilkom austria Alpinstudie 2006: Nur jeder 7. kennt Euronotruf Fast alle NiederösterreicherInnen, rund 90 %, nehmen das Handy mit in die Berge. Laut der mobilkom austria Alpinstudie, die FESSEL-GfK im Frühjahr 2006 mit 1.000 TeilnehmerInnen durchgeführt hat, haben immerhin 80 % der NiederösterreicherInnen mit dem Handy in den Bergen ein sicheres Gefühl. 97 % sind der Meinung, das Handy sollte bei allen Aktivitäten in den Bergen dabei sein. Nur 18 % der NiederösterreicherInnen, die in den Bergen unterwegs sind, geben an, das Handy schon einmal in einer Notsituation gebraucht zu haben -damit liegen die NiederösterreicherInnen hinter dem österreichischen Durchschnitt von 25 %.

Notrufnummern in Niederösterreich wenig bekannt
Wenig vorbildlich ist das Wissen der NiederösterreicherInnen über die alpinen Notrufnummern: Den Alpinen Notruf 140 kennen 97 % der NiederösterreicherInnen nicht. Den Euronotruf 112 kennen nur 17 % der Niederösterreicher. In ganz Österreich ist der Euro-Notruf aber auch nur einem Fünftel der Bevölkerung bekannt. Die im Österreich-Vergleich besten Bekanntheitswerte haben in Niederösterreich die Rettung mit 84 % (österreichweit: 77 %) und die Feuerwehr mit 80 % (österreichweit: 74 %).

NiederösterreicherInnen informieren sich am wenigsten
53 % der NiederösterreicherInnen gaben in der Umfrage an, sich gar nicht zum Thema Sicherheit in den Bergen zu informieren. Damit informieren sie sich noch weniger als alle anderen ÖsterreicherInnen (45 %). Als häufigste Informationsquelle gaben die NiederösterreicherInnen mit 11 % das Internet an, gefolgt von Informationen, die bei Einheimischen eingeholt werden (9 %).

Euronotruf 112 in den Bergen wichtig
Gerade der Euronotruf 112 ist in den Bergen sehr wichtig. "In den Bergen ist aufgrund der geografischen Gegebenheit eine vollständige Mobilfunkversorgung kaum möglich. Der Euronotruf kann hier helfen", erklärt Boris Nemsic. Gibt es bei einem alpinen Notfall keinen Empfang, kann der Handyuser das Handy ausschalten und nach dem Wiedereinschalten statt des PIN-Codes die Nummer 112 eingeben. Bei manchen Handys entspricht das der Notruf-Funktion. Damit sucht sich das Handy automatisch das nächst stärkste Funknetz. Ein weiterer Vorteile des Euronotrufs 112, der ihn von allen anderen Notruf-Nummern unterscheidet: Er gilt als "SOS"-Ruf und wird dadurch priorisiert im Funknetz behandelt. Das bedeutet, er hat immer Vorrang und andere Telefongespräche können deshalb sogar abgebrochen werden. "Die Netzabdeckung der einzelnen Betreiber ist in den Bergen sehr unterschiedlich. In Niederösterreich haben wir eine A1 Netzabdeckung von 98,6 %. Dennoch ist es wichtig zu wissen, was zu tun ist, wenn es einmal keinen Empfang gibt", ergänzt Boris Nemsic.

13.-14. Jänner: Bergsporttage am Semmering
Heuer ist mobilkom austria erstmals Partner der Bergsporttage am Semmering. Die Besucher erhalten von Profis Tipps und Tricks und haben die Möglichkeit völlig gefahrlos eine der Trendsportarten wie Freeriding, Schneeschuhwandern oder Tourenschigehen, auszuprobieren. Auch ein alpiner Seilgarten und eine alpine Schatzsuche warten auf die Gäste. Alle Informationen zum Event unter www.alpines.at.

Informationen zum Thema "Sicherheit am Berg" erhalten Interessierte auch unter sicherheit@mobilkom.at und im Internet auf www.mobilkomaustria.com/sicherheit. Auch die kostenlose Informationsbroschüre kann über diese Kontaktdaten bestellt bzw. im Internet herunter geladen werden.

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Mag. Michaela Egger,
mobilkom austria AG, Leiterin Corporate and Internal Affairs
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