ÖAMTC: Ölpreis auf Talfahrt - Club fordert stärkere Preissenkung an den Zapfsäulen

Dieselfahrer sind noch immer stark benachteiligt

Wien (OTS) - Zu Jahresbeginn hat der Ölpreis seinen tiefsten Stand seit August 2006 erreicht. "Seitdem ist zum Beispiel der OPEC-Korbpreis von 72,64 Dollar um 31 Prozent auf 50 Dollar gesunken", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau. Die Tendenz geht noch immer nach unten. "Eine weitere Preissenkung ist fällig. Diesel muss um vier Cent, Benzin um drei Cent billiger werden", fordert die ÖAMTC-Expertin.

Bei Preiserhöhungen reagieren die Mineralölfirmen deutlich schneller, beklagt die Club-Expertin. Im ersten Halbjahr 2006 wurde der massive Rohölpreisanstieg an die Konsumenten mit einem kräftigen Plus an den Zapfsäulen weitergegeben. Seit Mitte August 2006 geht es beim Rohölpreis allerdings stetig "bergab", für die Autofahrer ändert sich aber zu wenig. Besonders Dieselfahrer werden bei den Spritpreissenkungen stark benachteiligt. "Während die Benzinpreise sechsmal um insgesamt 14 Cent gefallen sind, hat es bei Diesel nur fünf Preissenkungen um 7,5 Cent gegeben", so die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin.

Für die enormen Spritpreis-Steigerungen in der ersten Jahreshälfte 2006 wurden immer die hohen Rohölpreise als Grund angeführt. Nun muss es auch umgekehrt gelten: "Die Preise sind noch lange nicht auf dem richtigen Niveau. Die Verbilligung des Rohöls um 31 Prozent muss direkt an die österreichischen Autofahrer und besonders an die Dieselfahrer weitergegeben werden", so die ÖAMTC-Expertin abschließend.

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