BZÖ: Brief an den Bundeskanzler des Wortbruchs

Wien (OTS) - Guten Morgen Herr Gusenbauer!

Wie dem Nachrichtenmagazin NEWS zu entnehmen war, hatten Sie ja abseits der lästigen Regierungsarbeit der letzten Stunden wenigstens einen angenehmen Abend mit den Schönen und Reichen dieses Landes. Wir hoffen, dass Sie den Champagner genossen haben, die Gläser nicht wie sämtliche ihrer Wahlversprechen zerbrochen sind und Sie bereits ausgeschlafen ihre sogenannte Arbeit wieder aufnehmen können. Sicherlich sind Ihnen im Kreise der Milliardäre, der Schönen und Reichen unseres Landes, die lästigen Unmutsäußerungen Ihrer Mitglieder, Ihrer Funktionäre und vor allem Ihrer Wählerinnen und Wähler erspart geblieben.
Es ist ja wirklich verständlich, dass sie mit ihren Genossinnen und Genossen - die Ihnen ihre Gefolgschaft im Wahlkampf treu bewiesen haben - jetzt nichts mehr zu tun haben wollen, nur weil die Eurofighter kommen, die Studiengebühren bleiben und die Studenten um 6 Euro pro Stunde Hilfsdienste leisten müssen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Arbeitstag, hoffe, dass Sie sich keine allzu großen Vorsätze nehmen, die Sie ohnedies wieder gegen Abend über Bord werfen müssen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Gerald Grosz
BZÖ-Generalsekretär

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