ÖSTERREICH: Gallup-Umfrage dokumentiert Verlust des SP-Vorsprungs vor ÖVP

Abnehmende Zufriedenheit mit Alfred Gusenbauer

Wien (OTS) - Wien (OTS). Die erste Gallup-Umfrage im Auftrag der Tageszeitung ÖSTERREICH nach Abschluss der Regierungsbildung (seit Mittwoch früh in 800 telefonischen Interviews repräsentativ durchgeführt) ist für Alfred Gusenbauer und die SPÖ desaströs.

Der in den letzten 100 Tagen von den Wählern als "Volks-Kanzler" mit extrem vielen Vorschusslorbeeren bedachte SPÖ-Chef stürzt nach seinem Verhandlungs-Debakel in allen Umfrage-Punkten dramatisch ab.

Lag die SPÖ am 5. Jänner noch bei 39 Prozent (und im November 2006 sogar bei sensationellen 41 Prozent) Wählerzustimmung, so würde die Gusenbauer-Partei bei Wahlen am kommenden Sonntag nur mehr 35 Prozent der Stimmen erreichen.

Besonders dramatisch: Als Ergebnis der Regierungs-Verhandlungen hat die SPÖ ihre zwischenzeitlich auf 6 Prozent angewachsene Führung auf die ÖVP verloren.
Erstmals seit der Wahl überholt Schwarz die Roten und die ÖVP ist mit 36 Prozent wieder Nummer 1.
Die SPÖ-Wähler flüchten gleichermaßen zur ÖVP wie zu den Grünen, die bereits auf 15 Prozent anwachsen.
Kein Plus verzeichnet überraschend die FPÖ (9 Prozent).

Völlig abgestürzt sind als Resultat der Verhandlungen Gusenbauers persönliche Werte. War "Gusi" im November noch aller Wähler "Darling", so glauben jetzt nur noch 29 Prozent, dass er ein besserer Kanzler als Vorgänger Schüssel sein wird.
56 Prozent der Österreicher weinen Schüssel laut Gallup schon Tränen nach -und glauben heute, dass er der bessere Kanzler wäre.
Ähnlich niedrig die Zufriedenheitswerte, die Gallup im Auftrag von ÖSTERREICH für den neuen Kanzler erhoben hat:
Nach den Verhandlungen sind nur noch 35 Prozent der Österreicher mit Gusenbauer politisch zufrieden (im November waren es über 70 Prozent).

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