Patentamt: Mehr Patente durch steigende F&E-Investitionen

Rödler: Steigender Bedarf an Patenten erfordert entsprechende Rahmenbedingungen für rechtlichen Innovationsschutz.

Wien (OTS) - Das Österreichische Patentamt (ÖPA) begrüßt die von der neuen österreichischen Bundesregierung im Koalitionspakt angekündigten Investitionen in Forschung und Entwicklung.
"Damit sollte ein wesentlicher Impuls zur weiteren Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich erfolgen", sagt der Präsident des ÖPA, Friedrich Rödler, der dabei besonders die konkrete Zielsetzung der Bundesregierung, die Forschungsquote bis 2010 auf 3% anzuheben, unterstreicht.

Die Ausgaben des Bundes sollen laut Regierungspakt bis 2010 um jährlich 10% steigen. Dies sieht Präsident Rödler auch als positiv für das Österreichische Patentamt. Rödler: "Wir erwarten in den kommenden Jahren seitens der österreichischen Wirtschaft einen steigenden Bedarf für gewerbliche Schutzrechte, insbesondere Patente."

Die Vorgaben im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und für das Österreichische Patentamt als Zentralbehörde für den gewerblichen Rechtsschutz bleiben unverändert.

Das Österreichische Patentamt ist sich seiner künftig noch stärkeren Bedeutung für die österreichische Wirtschaft und damit für den Beschäftigungsstandort Österreich bewusst und wird seiner verantwortungsvollen Aufgabe entsprechend nachkommen.

Um der berechtigt hohen Erwartungshaltung von Politik und Wirtschaft weiterhin entsprechen zu können, wird es in den kommenden Jahren aber auch notwendig sein, nicht nur für die finanzielle Förderung von Innovationen, sondern auch für den Innovationsschutz als Grundlage betrieblicher Investitionen die entsprechenden Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln. Das Österreichische Patentamt will dabei gemeinsam mit den zuständigen Stellen in der österreichischen Bundesregierung an bestmöglichen Modellen im Sinne des Wirtschaftsstandorts Österreich arbeiten.

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