Klement: FPÖ fordert Sicherheitsgipfel für Kärnten

Kärntner Parteien müssen Sicherheitskonzept erarbeiten, um ausufernde Gewaltdelikte zu verhindern, Haider gefordert

Klagenfurt (OTS) - "Trotz beschönigender Statistiken läßt sich mittlerweile nicht mehr verheimlichen, daß es in Kärnten ein massives Sicherheitsproblem gibt. Der aktuellen Kriminalitätsstatistik ist zu entnehmen, daß gerade Jugenddelikte alarmierend ansteigen. Drogenmißbrauch in Schulen und Lokalen, Gewaltexzesse auf offener Straße und Vandalismus scheinen an der Tagesordnung zu stehen. Zum dringend notwendigen Schutz der Bevölkerung muß sofort etwas unternommen werden", sagt FP-Nationalratsabgeordneter Dipl.-Ing. Karlheinz Klement.

Der geschäftsführende Landesparteiobmann der FPÖ fordert daher einen Sicherheitsgipfel für Kärnten, und das so rasch wie möglich. "Gerade was Gewaltdelikte bei Jugendlichen betrifft, ist es bereits fünf Minuten nach zwölf. Es darf bei der Ausarbeitung eines umfassendes Sicherheits- und Präventionsprogramms keine weiteren Verzögerungen mehr geben. Bei diesem Sicherheitsgipfel sollen alle fünf im Kärntner Landtag vertretenen Parteien eingebunden werden, denn nur gemeinsam könne ein Konzept ausgearbeitet werden, das auf einem breiten politischen Konsens beruht. Außerdem müssen Vertreter von Polizei und Justiz, aber auch von Opferberatungsstellen und Betreuungseinrichtungen eingebunden werden. Außerdem hoffe ich, daß auch Landeshauptmann Haider daran teilnehmen wird. Schließlich ist ja während seiner Amtszeit die Anzahl an Jugenddelikten in die Höhe geschnellt, ohne daß er bislang etwas dagegen unternommen hätte", so Klement.

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