Kaiser: "Befürwortung der Atomkraft durch die EU ist äußerst bedenklich."

Einseitige ökonomische Interessen setzen sich in der Politik auf europäischer Ebene zunehmend durch

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Befürwortung der Atomkraft durch die EU ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die den Ausstieg aus der Kernenergie vollziehen wollen sowie von Ländern wie etwa Österreich, die sich nie für die Kernenergie entschieden haben", sagte heute, Donnerstag, der Vorsitzende des Unterausschusses für Europafragen im Kärntner Landtag, LAbg. Peter Kaiser.

Die ungelösten Probleme der Atomenergie würden zeigen, wie unbeherrschbar und gefährlich diese Technologie sei, betonte Kaiser im Hinblick auf die Endlagerung oder die Katastrophe von Tschernobyl. "Zahlreiche Störfälle in so genannten ‘hochmodernen Anlagen’ unterstreichen dieses Argument noch zusätzlich", so der Europasprecher.

Es sei besorgniserregend, dass sich auf europäischer Ebene in der Politik zunehmend einseitige ökonomische Interessen gegenüber nachhaltigem Handeln durchsetzen, übte Kaiser Kritik am jüngsten Vorgehen der EU-Kommission, dass sich auch durch das im letzten Weißbuch der Europäischen Union festgehaltene Abgehen vom Bekenntnis zum Schienenverkehr bei Schwertransporten zeige.

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