LHStv.Dörfler: Koralmprojekt steht außer Streit

Verkehrsreferent ist erfreut, dass sich der neue Infrastrukturminister zum Projekt bekennt - Einladung nach Kärnten zu Infrastrukturtag

Klagenfurt (LPD) - Zu den Aussagen des neuen
Infrastrukturministers Werner Faymann betreffend der Koralmbahn zeigte sich heute, Donnerstag, Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler erfreut über die Klarstellung und positiven Signale zur Umsetzung des Koralmtunnels.

Faymann hat ja heute in einer Kärntner Tageszeitung gesagt, "Vertraglich zugesichert ist vertraglich zugesichert". Damit ist klar, dass der Vertrag vom 15. Dezember 2004 zur Realisierung und Finanzierung der Koralmbahn einschließlich Koralmtunnel, der zwischen Bund, ÖBB, Kärnten und Steiermark fixiert wurde, auch vom neuen Minister anerkannt wird. "Ich gehe davon aus, dass der Vertrag auf Punkt und Beistrich eingehalten wird", sagte Dörfler.
Demnach ist der Baubeginn des Koralmtunnels im Jahr 2008 und die Fertigstellung im Jahr 2016. "Das ist vertraglich vereinbart und kann über diese Zeitschiene nicht mehr diskutiert werden", so Dörfler.

In die Koralmbahn wurden bis heute rund 260 Millionen Euro auf Kärntner Seite investiert, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund vier Milliarden. Euro. Die Länder Kärnten und Steiermark zahlen jeweils 140 Millionen Euro in einem Zeitrahmen von 18 Jahresraten. Dörfler: "Es zeigt sich, wie wichtig die Initiative von Landeshauptmann Jörg Haider war, diesen Vertrag zu fixieren. Umso bedauerlicher ist es, dass es im Regierungskollegium keine Einstimmigkeit gegeben hat."

Dörfler hat bereits heute den neuen Infrastrukturminister zu einem Kärnten-Infrastrukturtag eingeladen, damit sich der neue Minister vor Ort ein Bild von Kärntens Großbaustellen wie Koralmbahn, Pack und Katschbergtunnel machen kann.
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