FSG-GPA-DJP-Frauen erfreut über neues Frauenministerium

Wesentliche Forderungen zur Gleichstellungspolitik in der Koalitionsvereinbarung enthalten

Wien (FSG-GPA-DJP) - "Endlich gibt es wieder eine ernsthafte Gleichstellungspolitik für Frauen", zeigt sich die FSG-Frauenvorsitzende der GPA-DJP, Ingrid Streibel-Zarfl, zufrieden über die neue Schaffung eines eigenen Frauenministeriums und über die frauenpolitischen Ziele der Koalitionsvereinbarung. ++++

"Gleichstellungspolitik hat in den vergangenen Jahren ja leider nicht stattgefunden", so Streibel-Zarfl. Mit der Frauenministerin wurde ein zentrales Wahlversprechen erfüllt. Auch für die Gewerkschafterinnen gibt es damit endlich wieder eine Ansprechpartnerin für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen.

Besonders begrüßt Streibel-Zarfl auch die frauenpolitischen Ziele der Koalitionsvereinbarung. Dazu gehören die Stärkung der Vollerwerbsquote der Frauen sowie die Erhöhung der Frauenbeschäftigungsquote von 62 auf 65 Prozent. Auch die Frauenförderpläne in Betrieben sollen verstärkt unterstützt werden.

Auch bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurden wesentliche Forderungen erfüllt, nämlich die Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes mit einer Stärkung der Väterbeteiligung und ein einkommensabhängiges Wochengeld auch für freie Dienstnehmerinnen.

"Vieles ist auf einem guten Weg, im Regierungsprogramm finden sich einige zentrale frauenpolitische Forderungen der FSG-Frauen. Wir werden in den nächsten vier Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Umsetzung legen und hoffen in diesem Sinne auf eine engagierte Zusammenarbeit für die Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt", so Streibel-Zarfl abschließend.

FSG, 11. Jänner 2007
Nr. 4

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