Strache: Gusenbauer zieht heute als ÖVP-Untermieter ins Kanzleramt ein

Funktionäre, Mitglieder und Wähler wurden für Sandkastentraum geopfert - Soziale Heimatpartei FPÖ wird unsoziale Regierung vor sich hertreiben

Wien (OTS) - Mit der Angelobung beginne das letzte Kapitel in der
an Seltsamkeiten reichen Karriere des Alfred Gusenbauer, die ihn vom Sandkasten über den Boden des Moskauer Flughafens bis hin ins Kanzleramt geführt habe, wo er jetzt als Untermieter der ÖVP logieren dürfe, meinte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Für seinen Kanzlertraum habe Gusenbauer alles geopfert - seine Funktionäre, seine Mitglieder, seine Wähler. Noch nie in der Geschichte der Republik habe ein SPÖ-Vorsitzender alle Prinzipien der Sozialdemokratie so schmählich über Bord und sich selbst dem Neoliberalismus an den Hals geworfen. "Verglichen mit Gusenbauer waren Vranitzky und Klima geradezu Sozialrevolutionäre", meinte Strache.

Eine reine Verhöhnung sei es, wenn Gusenbauer beispielsweise heute im Ö3-Wecker den Studierenden entgegenhalte, dass ja bei den Studiengebühren zumindest nichts schlechter geworden sei. "Wenn sich ein SPÖ-Regierungschef daraus definiert, dass er wenigstens nichts schlechter macht als ein ÖVP-Kanzler, kann man wirklich nur mehr den Kopf schütteln", erklärte Strache.

Von dieser Regierung sei nichts Positives zu erwarten, befürchtete der FPÖ-Obmann. Die bis jetzt verlautbarten Belastungen wie die Erhöhung der Mineralölsteuer würden garantiert nicht die letzten sein. Statt der im Vorfeld der Regierungsbildung von Gusenbauer vollmundig angekündigten Steuerreform, die er dann kleinlaut zurückgenommen habe, werde eine Belastungslawine nach der anderen auf die Österreicher zudonnern.

Die FPÖ als soziale Heimatpartei werde hier entschieden entgegenhalten und diese unsoziale Regierung vor sich hertreiben, betonte Strache. "Diese ÖVP-Regierung mit roten Einsprengseln wird mit uns kein leichtes Spiel haben, das garantiere ich. Wir reichen allen enttäuschten SPÖ-Wählern die Hand und laden sie ein, ein Stück des Weges mit uns gemeinsam zu gehen."

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