ÖVP-Regierungsteam stellt sich vor - "große Freude - voller Elan"

Christine Marek und Hans Winkler vervollständigen ÖVP-Regierungsteam

Wien, 10. Jänner 2007 (ÖVP-PD) Der designierte ÖVP-Bundesparteiobmann, Vizekanzler und Finanzminister, Mag. Wilhelm Molterer, hat heute das mit Christine Marek und Dr. Hans Winkler
nun vollständige ÖVP-Regierungsteam präsentiert. "Wir werden mit großer Freude und vollem Elan an unsere Aufgabe heran gehen", so Molterer. ****

"Es ist mir eine Ehre, wieder in diesem erfolgreichen Team
dabei sein zu dürfen", sagte Außenministerin Dr. Ursula Plassnik. Über dem Gesamtprogramm stehe für sie das Motto "Europa als Chance". Die Europapartei ÖVP werde das sichtbar machen, so wie es auch im gemeinsamen Regierungsprogramm sichtbar sei, so Plassnik weiter. Es sei noch viel Vertrauensarbeit in Österreich zu leisten. "Wenn wir uns gemeinsam dafür einsetzen, ist das ein Punkt, der einer Großen Koalition würdig ist. Österreich als verlässlicher Partner in Europa und in der Welt ist unser zentrales Anliegen."
Als weiteres Vorhaben nannte die Kärntnerin, das Außenministerium als Dienstleistungsunternehmen im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher mit einem zusätzlichen Modernisierungs- und Energieschub zu versehen. "Außenpolitik ist Teamarbeit. In diesem Sinn heiße ich alle neuen Teammitglieder willkommen", so Plassnik.

Der bisherige Verteidigungs- und künftige Innenminister Günther Platter betonte bei der Präsentation: "Es ist zweifellos eine zentrale Aufgabe, für Frieden und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen, und ich freue mich, hier als Minister tätig sein zu können." Österreich zähle zu den sichersten Ländern der Welt, und darum werde es auch in Zukunft gehen. Platter nahm schließlich auch Bezug auf die verstorbene Innenministerin: "Liese Prokop war ein Vorbild - im Bereich ihrer Durchsetzungskraft, im Bereich ihres Herzens und ihrer Sensibilität. Es geht mir darum, dass diese Kontinuität auch in Zukunft gewährleistet ist, damit sich unsere Bürgerinnen und Bürger wohl fühlen, und damit auch die emotionale Sicherheit in der Zukunft gegeben ist."

Dass das Ressort für Wirtschaft und Arbeit die Koalitionsverhandlungen "unbeschadet überstanden" habe, sei erfreulich, weil sich diese Kombination in den vergangenen sieben Jahren bewährt habe, meinte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein. Sein Motto lautet: "Mit Volldampf weiter für Wachstum und Beschäftigung." Österreich sei auf exzellentem Kurs. Die Daten würden dies unterstreichen: "Mehr als drei Prozent Wachstum, eine stark rückläufige Arbeitslosigkeit und die höchsten Beschäftigungsdaten, die wir je hatten", betonte Bartenstein. Besonders erfreulich sei zudem, dass mit Christine Marek als Staatssekretärin ein sehr wichtiger Neuzugang im Wirtschafts- und Arbeitsministerium zu verzeichnen sei. Marek sei Betriebsratsvorsitzende in einem mittelständischen Unternehmen von Weltgeltung. "Das passt zusammen. Wir haben in den letzten Jahren bereits sehr gut zusammengearbeitet. Ich kann mir niemanden
besseren vorstellen", so Bartenstein.

Landwirtschafts- und Umweltminister DI Josef Pröll zeigte sich glücklich, weiterhin in seinem Ressort tätig zu sein und "das weitergestalten zu dürfen, was ich auch in der vergangenen Legislaturperiode überantwortet bekommen habe, nämlich für die Lebensgrundlagen in Österreich verantwortlich zu sein, für den Ländlichen Raum in Europa und international zu kämpfen". Damit erfülle sich etwas, das er, Pröll, immer vertreten habe:
"Nachhaltigkeit kann sich nicht nur in Regierungsperioden messen, sondern auch darüber hinaus."

Die designierte Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend, Dr. Andrea Kdolsky, betonte: "Ich bin überzeugt, dass wir in Österreich eines der besten Gesundheitssysteme der Welt haben. Es wird unsere Aufgabe sein, dieses weiter abzusichern." Sie werde in ihr Ressort ihre Erfahrung als Ärztin aber auch Gewerkschafterin und Krankenhaus-Managerin einbringen. Ein weiteres großes Anliegen der 43-Jährigen ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie "jungen Menschen Visionen und Ziele zu geben".

Für Christine Marek ist ihre künftige Funktion als Staatssekretärin für Arbeit "der logische Weg meiner Laufbahn". Denn in die Politik kam die 38-jährige Mutter eines Sohnes auf Grund ihrer "Erfahrungen in der Privatwirtschaft mit der modernen Arbeitswelt. Das ist auch das, was ich in Zukunft machen werde".
Sie sei froh, Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein "auf dem Weg zur Vollbeschäftigung begleiten zu dürfen".

Der designierte Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Dr. Johannes "Gio" Hahn, freute sich über die Entscheidung, dass wieder ein eigenes Ministerium für die Universitäten und die Forschung geschaffen wurde. Er werde sich intensiv um sein Ressort kümmern - "nicht 24 Stunden, aber doch in der Wachphase", wie er schmunzelnd anmerkte. Er verstehe sich als Anwalt der österreichischen Universitäten. "Wir leben in einer Wissensgesellschaft. Die Menschen in unserem Land können nur erfolgreich sein, wenn wir unabhängige und vielfältige Bildungs-und Forschungseinrichtungen haben", so Hahn. Er werde "wie ein Löwe kämpfen", damit dies so bleibe und auch weiter verbessert werde. Seine künftige Arbeit stellt er unter das Motto "fröhliches Schaffen".

Die bereits von Außenministerin Plassnik erwähnte "Chance Europa" wird auch den designierten Sport-Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka "sehr beschäftigen - nämlich wie Österreich als Veranstalter und Team die Chancen bei der Europameisterschaft 2008 nutzen wird". Was den Sport betreffe, hält es der designierte Sport-Staatssekretär mit Winston Churchill: "Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren."

Dr. Hans Winkler, bisher und weiterhin Staatssekretär im Außenministerium, betrachtet es als "besondere Auszeichnung, in diesem phantastischen Regierungsteam mitarbeiten zu dürfen". Er habe sich vorgenommen, die großen Chancen, die sich durch die allgemein anerkannte, hervorragende EU-Präsidentschaft eröffnet haben, zu nutzen und darauf aufzubauen, weiterhin für das Ansehen Österreichs in der ganzen Welt tätig zu sein.

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