SPÖ-Neujahrskonferenz - Schmied: Für Bildung und Kunst "mit Herz und Hirn" einsetzen

Bildung als Herzstück dieser Regierung

Wien (SK) - "Mit Herz und Hirn" will sich die neue Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur für die Bildung und für die Kultur einsetzen, betonte Claudia Schmied in ihrer ersten Rede am Mittwoch bei der SPÖ-Neujahrskonferenz. Die Verbindung von Bildung, Kultur und Wirtschaft sei ihr wichtig, und kein Gegensatz, so Schmied, die aus dem Bankbereich kommt, aber auch im Kulturbereich tätig war, etwa im Kuratorium der Salzburger Festspiele, und die als Lektorin auf der WU Wien tätig ist. Für die Schule nannte Schmied die Bildungsqualität als für sie besonders wichtig, genauso aber die Motivation all derer, die im Bildungsbereich beschäftigt sind. Für die Kultur betonte Schmied die Aufwertung der Agenden auf Ministeriumsebene; damit könne sie eine "machtvolle Stimme" für die Kulturschaffenden sein. ****

Bildung beginne in der Vorschule, ende aber nicht mit einem Abschluss, sondern erstrecke sich auch auf die Weiterbildung. Ziel sei, "dass möglichst alle Menschen in unserem Land die bestmögliche Bildung bekommen". Als Verbesserungen im Schulbereich durch das Regierungsprogramm hob Schmied die Verkleinerung der Klassen, die Bildungsgarantie und das neue Vorschuljahr hervor. Generell müsse man "mehr auf die Begabungen und Talente setzen und weniger über die Schwächen herumnörgeln", deshalb werde es mehr individuelle Förderung geben.

In der Kulturpolitik stehe sie, so Schmied, "für ein neues, offenes Klima, wo Platz für alle Kulturschaffenden sein wird"; sie freue sich persönlich auf die Gespräch mit den Kulturschaffenden und den KulturmanagerInnen. Durch die Aufwertung der Kultur auf Ministeriumsrang werde die Aufwertung der Kultur sichtbar und die Durchsetzungsmacht steigt. Aus ihren Tätigkeiten im Kulturbereich wisse sie, wie wichtig eine machtvolle Stimme für die KünstlerInnen sei, vor allem auch bei finanziellen Fragen und beim Sponsoring. Als Schwerpunkte aus dem Regierungsprogramm nannte Schmied u.a. die Förderung der zeitgenössischen Kunst, die bessere soziale Absicherung der KünstlerInnen und die ausreichende Dotierung der Institutionen. (Schluss) ah

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