SPÖ-Neujahrskonferenz - Faymann verspricht Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit im Infrastrukturministerium

Kranzl: "Mein Herz schlägt für die Klein- und Mittelbetriebe"

Wien (SK) - Der designierte Infrastrukturminister Werner Faymann verspricht Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit, soziales Engagement und mehr Beschäftigung für die nächsten vier Jahre - und das versteht er durchaus als gravierende Verbesserung zu den vergangen Jahren. Bei der SPÖ-Neujahrskonferenz hat er vor allem die hohe Bedeutung funktionierender Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort hervorgehoben und die hohe Beschäftigungswirkung von Investitionen in Straße und Schiene. Insgesamt 10 Milliarden Euro werden in den kommenden vier Jahren hier eingesetzt. Außerdem wird die F&E-Quote auf drei Prozent angehoben; 2010 sollen um 400 Mio. Euro mehr als heute für Forschung aufgewendet werden. ****

Dass es in den letzten Jahren bei der Nachhaltigkeit gehapert hat, "war nicht die Schuld der 40.000 Eisenbahner", stellte Faymann klar, sondern die der ständig wechselnden Führung im Verkehrsministerium. "Mit den Sozialdemokraten sind wieder Freunde am Steuer, die in die Zukunft blicken und nicht jeden Tag wieder alles umschmeißen", verspricht Faymann Verlässlichkeit.

Sowohl bei der Prioritätensetzung von Infrastrukturvorhaben als auch bei Zeitplan und Finanzierung will Faymann eine enge Zusammenarbeit mit den Bundesländern und dem Parlament. Und er betont: Gute Planung bringt auch Einsparungen, also mehr Effizienz, die Mittel frei macht für neue Investitionen. Mit Investitionen und Forschung soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts erhalten und gestärkt werden.

Die designierte Staatssekretärin Christa Kranzl hat zunächst ihre Überraschung und Freude über ihre Berufung nicht verhehlen wollen:
Der Anruf von Alfred Gusenbauer heute morgen hat ihre "Welt auf den Kopf gestellt". Inhaltlich ist es ihr besonders wichtig, die KMUs in die Forschungsförderung besser einzubeziehen. Kranzl: "Mein Herz schlägt für die Klein- und Mittelbetriebe."

Als weitere Schwerpunkte nannte sie den Hochwasserschutz und die Verkehrssicherheit. So wie Faymann betonte sie, dass Stabilität ins Ministerium einziehen soll. Kranzl zeigte sich sehr zuversichtlich, dass das gelingen wird und dass nach vier Jahren die Bewertung der Bevölkerung positiv ausfallen wird. (Schluss) wf

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0015