ÖAMTC: Autofahrer sind weder Lückenbüßer noch Melkkühe

Quersubventionierung der ÖBB für Club inakzeptabel

Wien (OTS) - Autofahrer sind weder Lückenbüßer noch Melkkühe. "Es kann nicht sein, dass die Autofahrer zusätzlich zur geplanten Erhöhung der Mineralölsteuer auch noch bei der Vignette zur Kasse gebeten werden", verwehrt sich der ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska gegen die heute bekannt gewordenen Pläne, den Preis der Vignette über die Teuerungsrate hinaus zu erhöhen. Halouska erinnert daran, dass es im Jahr 2001 bereits eine Erhöhung des Vignettenpreises um 82 Prozent gegeben hat.

Eine rasche Sanierung und der notwendige Lückenschluss sowie Ausbau des hochrangigen Straßennetzes müssen vorangetrieben bzw. abgeschlossen werden. "Querfinanzierungen von der Straße zur Bahn sind so lange zurückzustellen, bis der Lückenschluss umgesetzt ist", fordert der ÖAMTC-Generalsekretär. "Es kann nicht sein, dass auch nur ein Cent aus den geplanten 300 Millionen Mehreinnahmen aus der Mineralölsteuer in die Bahn fließt, bevor nicht die Asfinag ihr Bauprogramm umgesetzt hat."

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Fichtinger
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001