Gehrer verleiht staatliche Auszeichnungen im Bildungsministerium

Wien (OTS) - Bildungsministerin Gehrer ehrt heute Nachmittag im Rahmen eines Festaktes eine Reihe von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet von Bildung und Wissenschaft durch die Verleihung von hohen staatlichen Auszeichnungen.

Den Berufstitel Professor erhalten Franz Laimer, Dr. Uwe Maier und Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Völkl.

Franz Laimer ist ein Pionier der europäischen Golfszene. Nach Beendigung seiner eigenen erfolgreichen sportlichen Golf-Karriere absolvierte er die Ausbildung zum Profi-Golflehrer und übernahm 1982 die Golfschule vom Golfclub Salzkammergut, die er zur führenden Golfschule Österreichs ausbaute. 1989 eröffnete er das Golf-Trainingszentrum Franz Laimer, Österreichs innovativstes und modernstes Golfzentrum, das sich durch effektive Lehrmethoden und die modernsten Computer-Video-Anlagen Europas auszeichnet. Laimer gilt als Vorreiter neuer Unterrichtsmethoden im Golfsport.

Dr. Uwe Maier ist Allgemeinmediziner und hat sich neben seiner beruflichen Tätigkeit in vielen zusätzlichen Funktionen engagiert, als Arzt der freiwilligen Feuerwehr, Betriebsarzt in Baden, Bundesvorstand des Samariterbundes, Bundesschulungsarzt, Bezirksfeuerwehrarzt. Maier war an der Errichtung der ersten Diagnosestraße für Feuerwehrmänner nach arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten ebenso wie an der Ausbildung von Sanitätern zum Notarztwagen beteiligt. Das Fortbildungszentrum Allgemeinmedizin FAM, das von Dr. Maier ins Leben gerufen wurde, hat wesentlich zur postpromotionellen Fortbildung von niedergelassenen Ärzten beigetragen.

Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Völkl ist schwerpunktmäßig auf den Gebieten Gesellschaftsrecht, Versicherungsrecht und Apothekerrecht tätig. Völkl gilt als anerkannter Gutachter in Versicherungsfragen und ist seit 1992 Mitglied des Ausschusses der Rechtsanwaltkammer Wien. Als einer der Wiener Delegierten zur Vertreterversammlung des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages ist Völkl nicht nur Österreich weit sondern vor allem auch auf europäischer Ebene als Interessenvertreter der Advokatur in Versicherungsfragen tätig.

Maximilian Fürnsinn, Propst des niederösterreichischen Augustiner-Chorherren-Stiftes Herzogenburg und Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz wird mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Fürnsinn, der seit 1979 die Geschicke des Stiftes lenkt, hat sich auszeichnungswürdige Verdienste um die vorbildhafte Renovierung des Stiftes erworben. Durch zahlreiche Veranstaltungen konnte Fürnsinn das Stift Herzogenburg zu einem Zentrum für Wissenschaft, Kunst, Kultur gestalten. Bekannt sind die Niederösterreichischen Kindersommerspiele "Nökiss" und die "Internationalen Kirchenmusiktage Niederösterreich-Festival Musica Sacra", Fürnsinn richtete auch zahlreiche wissenschaftliche Gesprächskreise ein, wie die "Her-zogenburger Gespräche", den Arbeitskreis für Psychotherapie und Theologie oder das "Forum Kirche in Europa". Als Großprior der österreichischen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem pflegt Propst Fürnsinn die Beziehungen zum Lateinischen Patriarchat von Jerusalem.

Das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erhalten die Universitätsprofessoren Hans Karl Kaiser und Walter Kutschera.

Prof. Kaiser lehrt am Institut für Algebra und Diskrete Mathematik und bekleidet das Amt des Vizerektors für Lehre der Technischen Universität Wien. Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre und seinen Funktionen in der akademischen Selbstverwaltung verfügt Prof. Kaiser auch über große internationale Erfahrung. Prof. Kaiser wurde zum Vizepräsidenten der Europäischen Gesellschaft für Ingenieurausbildung SEFI und in das Board of Directors von CESAER, der Vereinigung der forschungsorientierten Technischen Universitäten Europas gewählt. Prof. Kaiser ist ganz wesentlich daran beteiligt, dass die TU Wien heute auch international über einen ausgezeichneten Ruf verfügt.

Prof. Kutschera lehrt seit 1993 als Ordinarius am Institut für Isotopenforschung und Kernphysik der Universität Wien. Prof. Kutschera, der sich an der TU München für Experimentalphysik habilitierte, war u.a. am Argonne National Laboratory Illinois, USA, tätig, lehrte als Gastprofessor an der TU München und der Universität Wien und initiierte eine intensive Zusammenarbeit mit Wissenschaftern der Hebrew University Jerusalem und dem Weizmann Institut Rehovoth in Israel. Lagen die Forschungsinteressen Prof. Kutschera’s anfänglich auf dem Gebiet der Kernphysik, so konzentriert sich der Hauptschwerpunkt seines wissenschaftlichen Interesses heute auf die Beschleunigermassenspektrometrie. Seit 2004 bekleidet Prof. Kutschera das Amt des Dekans der Fakultät für Physik.

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