Güterbeförderer gegen Mehrbelastung: "Unsere Forderungen bleiben aufrecht"

Glisic: "Geplante Mauterhöhung ist auf EU-Konformität zu prüfen"

Wien (PWK017) - Der Fachverband Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich ist vom vorläufig bekannten Ergebnis der Regierungsverhandlungen enttäuscht. Die Absenkung der Kraftfahrzeugsteuer für Lkw um 50 % sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Die Erhöhung der Mineralölsteuer werde diese Absenkung jedoch mehr als kompensieren, sodass in Summe eine Mehrbelastung für die österreichischen Transporteure gegeben ist. "Die Forderung des Fachverbandes nach einer Absenkung auf europäisches Mittelmaß in Höhe von rund 900 Euro bleibt weiter aufrecht", erklärt Fachverbandsobmann Nikolaus Glisic.

Die Erhöhung der Lkw- und Busmaut um durchschnittlich 4 Cent pro Kilometer bringe eine weitere Verschlechterung des Wirtschaftsstandortes Österreich und den Unternehmern eine Mehrbelastung von ca. 6.000 Euro pro Jahr. Im Zusammenhang mit der geplanten Mauterhöhung sei die Frage der EU-Konformität zu prüfen. "Brüssel wird hier noch ein gewichtiges Wort mitzureden haben", stellt Glisic fest .

"Wenn man die in Aussicht genommene Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge noch hinzurechnet, bleibt für die Transporteure ein deutliches Minus übrig, sodass man von einer Verbesserung der Wettbewerbssituation definitiv nicht sprechen kann", so Glisic abschließend. (hp)

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