Umfahrung von Sollenau bis Theresienfeld "auf Schiene"

UVP bereits eingereicht, Bauarbeiten sollen Ende 2007 beginnen

St. Pölten (NLK) - "Mit der Realisierung der Umfahrung der B 17 werden Sollenau und Theresienfeld bis zu 64 Prozent vom Verkehr entlastet", sagte VP-Klubobmann Landtagsabgeordneter Mag. Klaus Schneeberger heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Straßenbaudirektor Dipl.Ing. Rudolf Gruber. Diese rund 8,5 Kilometer lange Umfahrung mit einer Fahrspur pro Richtung kostet rund 70 Millionen Euro. Sie soll vom nördlichen Ortsende von Sollenau im Osten an dieser Gemeinde, an der Eggendorfer Gartensiedlung "Maria Theresia" und an Theresienfeld vorbei Richtung Süden führen.

Ende September 2007 soll laut Schneeberger die UVP abgeschlossen sein. Ende 2007 könnte mit dem Bau der Umfahrung begonnen werden, die Fertigstellung sei für 2010 geplant. Man habe bei der Planung dieses Projekts auf viele Besonderheiten dieses Geländes Obacht nehmen müssen. So durfte etwa das Schotterabbaugebiet nicht zerteilt werden.

Auch Vorbereitungen für die Baumaßnahmen an der Spange von der Bundesstraße 17 an der Grenze zwischen Wiener Neustadt und Theresienfeld bis zur Bundesstraße 60 bei Eggendorf laufen auf Hochtouren, erklärte Schneeberger. Der Baubeginn dieser Straße mit Gesamtkosten von 14 Millionen Euro und einer Länge von 2,8 Kilometern ist im Oktober 2007 vorgesehen, Ende 2008 soll diese Spange zur Verfügung stehen.

Was die Ostumfahrung von Wiener Neustadt von der Bundesstraße 60 bis zur Neudörfler Straße und damit zur Schnellstraße Richtung Mattersburg betreffe, müssten sich die Stadtgemeinde Wiener Neustadt und die Marktgemeinde Lichtenwörth über eine Trasse, die rund 25 Millionen Euro kosten werde, einigen. Das Land habe hier alle Vorarbeiten geleistet. Wenn eine Einigung vorliege, könne zehn Monate danach die UVP eingereicht werden. Viel Zeit habe man dafür aber nicht mehr: Eine Entscheidung sei jedenfalls bis Mitte des Jahres notwendig, betonte Schneeberger.

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