SPÖ-Neujahrskonferenz - Studiengebühren: Gusenbauer betont solidarische Dimension des neuen Modells

Wien (SK) - Die solidarische Dimension des neuen Modells, mit dem sich Studierende die Studiengebühren ersparen können, betonte der designierte Bundeskanzler, SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer bei der SPÖ-Neujahrskonferenz am Mittwoch in Wien. "Auch mir wäre die gänzliche Abschaffung der Studiengebühren lieber gewesen", so Gusenbauer. Dazu sei aber die ÖVP nicht zu bewegen gewesen. Trotzdem wurden wesentliche Verbesserungen für die Studierenden erreicht. Neben der Ausweitung von Stipendien und der zinsenlosen Kredite gebe es als dritte, freiwillige Möglichkeit, um sich die Studiengebühren zu ersparen, Unterstützung für sozial schwächere Schüler, die sich Nachhilfe nicht leisten können. ****

Gusenbauer betonte die Freiwilligkeit des Modells. "Nicht in Ordnung" sei, wenn das Modell als "Arbeitsdienst" oder ähnliches "diskreditiert" werde. "Man soll sich die solidarische Dimension des Modells ansehen." Denn nicht nur könne man sich mit dieser Unterstützung von SchülerInnen die Studiengebühren ersparen, man helfe sozial Schwächeren, und es sei auch ein "Beitrag zur Persönlichkeitsbildung", wenn man kennen lernt, wie Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten leben. Wenn ein gewisser Teil der österreichischen Studierenden bereit sei zu diesem freiwilligen Engagement, dann werde dies den sozialen Zusammenhalt stärken und Österreich ein Stück solidarischer, zeigte sich Gusenbauer überzeugt. (Schluss) ah

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