Mühlwerth: Kürzere Karenzzeit ist nicht im Sinne des Erfinders.

Besser ist es die Zuverdienstgrenze ganz abzuschaffen.

Wien, 10.01.2007 (fpd) - Gegen die geplante Änderung des Kinderbetreuungsgeldes wandte sich heute die Obfrau der "initiative Freiheitliche Frauen", Bundesrätin Monika Mühlwerth. Da hat sich die sozialistische Philosophie durchgesetzt, die Kinder möglichst schnell aus dem häuslichen Verband in die staatliche Obhut zu übergeben. Den Eltern wird ja von linker Seite ohnehin dauernd suggeriert, dass diese nicht in der Lage sind, ihre Kinder ordentlich zu erziehen.

Die freiheitliche Idee des Kinderbetreuungsgeldes war ja, dass die Mütter die Möglichkeit haben, länger bei Ihren Kindern zu bleiben -wenn sie es wollen, ohne gleich den Anschluss an ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Damit ist nun vorbei, denn das werden nur jene tun, die es sich finanziell leisten können, so Mühlwerth. Für Familien mit geringem Einkommen ist es natürlich attraktiv, mehr Geld zu bekommen.

Wenngleich die Erhöhung der Zuverdienstgrenze positiv zu bewerten ist, sollte sie aus freiheitlicher Sicht ganz abgeschafft werden, denn nur so ist es auch für den besser verdienenden Teil - zumeist die Väter - interessant die Kinderbetreuung zu übernehmen, so Mühlwerth.

Die freiheitlichen Frauen treten dafür ein, das Kindergeld bis zum sechsten Lebensjahr auszubauen, damit wirklich eine echte Wahlmöglichkeit besteht. Die Diskriminierung von Frauen vor allem durch Frauen, die es als schöne Aufgabe sehen, ihre Kinder selbst zu betreuen, muss endlich aufhören, fordert Mühlwerth. Der Arbeitsplatz Familie muss genauso viel wert sein, wie ein Arbeitsplatz außer Haus. Dazu ist es aber ebenso notwendig, diese Frauen entsprechend abzusichern, sodass sie nicht im Alter von Verarmung bedroht sind, setzt sich die freiheitliche Bundesobfrau der iFF für ein Grundsicherungsmodell für Mütter ein.
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