Wichtiges Angebot in der stationären Wohnungslosenhilfe

Sozialfonds-Beitrag für Generalsanierung des Kolpinghauses Götzis

Götzis (VLK) - Die Generalsanierung des Kolpinghauses Götzis wird von Land und Gemeinden aus dem Sozialfonds gefördert, teilt Soziallandesrätin Greti Schmid mit. Das Kuratorium des Sozialfonds hat einen Beitrag in Form einer Darlehenstilgung bewilligt. Über eine Laufzeit von zehn Jahren werden jährlich bis zu 300.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Das vor 45 Jahren ursprünglich zur Beherbergung von Lehrlingen und Arbeitern aus Innerösterreich bzw. aus Jugoslawien und der Türkei errichtete Kolpinghaus widmet sich seit Mitte der 1990er-Jahre der Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Mit seinen künftig 45 Plätzen ist das Kolpinghaus Götzis neben dem Haus der jungen Arbeiter in Dornbirn (200 Plätze), dem Kolpinghaus Bregenz (100 Plätze), der Herberge in Bürs (10 Plätze), der DOWAS-Wohngemeinschaft (8 Plätze) und den IfS-Krisenwohnungen ein wichtiger Bestandteil im Netzwerk der stationären Wohnungslosenhilfe.

LR Schmid: "Als stationäres Angebot für den Raum Feldkirch/Bludenz ist und bleibt das Kolpinghaus Götzis von wesentlicher Bedeutung. Gleichzeitig geht es uns darum, durch Projekte wie die Delogierungsprävention und das Sonderwohnprogramm Soziales Netzwerk Wohnen den Druck auf die stationären Plätze zu senken."

Das Kolpinghaus Götzis steht Menschen, die Hilfe brauchen, ohne Unterschied auf Alter, Geschlecht, Herkunft oder Lebensgeschichte offen. Mit persönlicher Betreuung und Begleitung, die durch Gruppenmeetings unterstützt wird, sollen die Hausbewohnerinnen und -bewohner befähigt werden, Eigeninitiative zu entwickeln und ihr Leben künftig wieder weitgehend eigenständig zu gestalten.

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