RFW-Bundesobmann Amann warnt vor neuen Belastungen für KMU

Höhere Krankenversicherungsbeiträge und Energiekosten treffen den Mittelstand!

Wien (OTS/RFW) - Unannehmbare Mehrbelastungen für die klein- und mittelständischen Unternehmen sieht der RFW-Bundesobmann und Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, KO Ing. Fritz Amann, im Regierungsprogramm der großen Koalition.

Amann dazu: "Die angekündigte Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge um 0,15% wird beispielsweise die Gewerbe- und Handwerksbetriebe mit rund 75 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr belasten. Auch die Erhöhung der Mineralerdölsteuer sowie das Roadpricing sind. angesichts der Tatsache, dass die Gewerbe- und Handwerksbetriebe der Motor der österreichischen Wirtschaft sind, ebenfalls kontraproduktiv. Es ist daher völlig unverständlich, dass der Wirtschaftsbereich weiter belastet wird, der mit seinen über 90.000 Unternehmen, die 600.000 Jobs sichern und knapp 60.000 Lehrlinge ausbilden, ein Drittel des BIP erwirtschaftet."

Auch wenn man aus Sicht der Wirtschaftsforscher für 2007 optimistisch sei, orte er schon den ein oder anderen Wermutstropfen. So könne die bereits erwähnte Steigerung der Energiekosten, die hohen Lohnnebenkosten und die anziehenden Preise für Rohprodukte bewirken, dass das zarte österreichische Konjunkturpflänzchen durch diese Belastungen zusammengestutzt werden könnte, befürchtet Amann.

Er sehe im Wirtschaftprogramm der neuen Regierung wenige Impulse der öffentlichen Hand. Der Negativtrend der letzen Jahre werde wohl fortgeführt, fürchtet Amann. 20 Prozent Rückgang bei den öffentlichen Aufträgen, sind für den Standort nicht leicht zu verkraften. Die Tatsache, dass der Anteil der öffentlichen Aufträge bei Gewerbe- und Handwerksbetrieben 2006 nur noch bei 11% gelegen ist und vor 20 Jahren noch 25% betragen hat, zeigt, dass der Mittelstand zu den Verlierern der Wirtschaftsinvestitionspolitik der letzten Jahre zählt, so der RFW-Bundesobmann und FP-Wirtschaftssprecher, KO Ing. Amann, abschließend (Ende)mb.

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