FP-Jung: Platter-Abgang erfreut das Soldatenherz!

VP-Katastrophenminister endlich abserviert

Wien, 09-01-2007 (fpd) - Der Sprecher der FPÖ-Arbeitsgemeinschaft "Sicherheitspolitik und Bundesheer" LAbg. Mag. Wolfgang Jung kann der Regierungsbildung zumindest den guten Aspekt abgewinnen, dass Minister Platter das Feld räumt. Schlimmer als unter ihm kann es beim Heer nicht mehr werden, meint er mit dem Hinweis auf dessen katastrophale Bilanz.

Vier Jahre Reform ohne greifbares Ergebnis und Parteipräferenzen statt Qualifikation bei der Postenbesetzung haben ein demotiviertes Personal zur Folge. Dazu kommt der teilweise verheerende Zustand des Gerätes. Es genügt einfach nicht, eine künftige Beschaffung - siehe Uniformen und Lkw - nach dem Modell "Salzburger Stierwascher" pressemäßig mehrfach zu verkaufen.

Die Truppe hat nichts von Potemkinschen Dörfern. Sie wird Platters tirollastiger Mannschaft inkl. ÖAAB-Berater im Hintergrund daher keine Tränen nachweinen. Anders wird dies höchstens bei der Militärmusik und den orangen Resten im Bundesheer, etwa dem pensionierten doch angeblich mit einem lukrativen Sondervertrag ausgestatteten DDr. Reiter gesehen werden.

Für ihn und sein "Internationales Institut für liberale Politik" dürfte nach der Abtakelung des BZÖ und dem Abgang Platters der Geldstrom vermutlich nicht mehr so reichlich fließen und zudem auch die bisherige und weitere Nutzung militärischer Einrichtungen genauer überprüft werden.

Zu bedauern ist allerdings der neue Ressortchef, der spätestens bei den Budgetverhandlungen merken wird, wie katastrophal es um unser Heer steht. Zusätzlich wird demnächst als Einstandsgeschenk die erste Eurofighter-Rate fällig. Diese aus dem provisorischen Budget zu finanzieren, wird einige Kreativität erfordern, schloss Jung. (Schluss)am

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