Jenewein: Nach dem neuen Wissenschaftsminister wird in Wien kein Hahn krähen…

Ob Hahn bleibt, geht oder kommt wird nicht einmal in der Wiener ÖVP-Zentrale auffallen!

Wien, 09-01-2007 (fpd) - Nach dem neuen Wissenschaftsminister wird in Wien kein Hahn krähen. Bislang sei Johannes Hahn nämlich in Wien nur durch Obstruktion und Langeweile aufgefallen. Er füge sich damit recht gut in das neue Bild der ÖVP-Bundesregierung, in der auch ein paar SPÖ-Minister mitmachen dürfen, so heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, zur Bestellung von Johannes Hahn als Wissenschaftsminister.

Als ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Novomatic AG sei Hahn sicherlich bestens prädestiniert die Agenden im Wissenschaftsministerium zu führen. Das "kleine Glückspiel", das jährlich hunderte Menschen in die Armut treibt, sei ja offenbar ein standesgerechtes Umfeld für einen christlich-geprägten Politiker. Als ÖVP-Parteiapparatschnik und Wirtschaftskämmerer sei Hahn ein in der Wolle gefärbter "Schwarzer" und galt bisher eher als farbloser Kompromißkandidat der Wiener Volkspartei. Wenn er in die Fußstapfen seines Parteifreundes Finz, der ja ebenfalls aus der Wiener ÖVP stammt, steige, so könne man schon heute mit Fug und Recht behaupten, daß aus dem Wissenschaftsministerium künftig wenig bis gar nichts zu hören sein wird, so Jenewein abschließend. (Schluß)

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