SP-Wohnbausprecher Seiser: Kritik am Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen zu einem "Schleuderpreis"

Leistbares Wohnen von den SozialdemokratInnen mit Nachdruck verfolgt

Klagenfurt (SP-KTN) - Kritik an dem Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen des Landes Kärnten an Banken zu einem "Schleuderpreis" übte gestern Abend der Wohnbausprecher der Kärntner SPÖ, LAbg. Herwig Seiser, in der Radio-Kärnten-"Streitkultur", die sich dem Thema "Teures Wohnen" widmete. Seiser wies darauf hin, dass diese Aktion dem Stopfen von Budgetlöchern gedient, jedoch keine strukturellen Veränderungen gebracht habe.

Mit dem Argument, dass die Wohnbauförderungsmittel des Bundes seit zehn Jahren in gleicher Höhe an die Länder aufgeteilt würden, unterstrich Seiser die Verantwortung des Bundes, der gefordert sei, Belastungen für die MieterInnen abzufedern. Dass die schwarz-blau-orange Regierung die Zweckwidmung für die Wohnbauförderung aufgehoben und dem Wohnbauförderungsbudget des Landes Kärnten von 2001 bis 2006 in Summe 54,6 Millionen Euro entzogen habe, zeige, wer für die Misere am Kärntner Wohnungsmarkt auch zur Rechenschaft gezogen werden könne.

"Den Gemeinden die Schuld für überhöhte Betriebskosten zu geben, greift zu kurz und ist schlichtweg falsch", so Seiser, der ergänzte, dass Wohnbaureferent Scheuch bei der Gestaltung der Gebührenhaushalte der Gemeinden offensichtlich nicht auf dem neuesten Stand sei.

Die SPÖ habe den dringenden Handlungsbedarf im Bereich des Wohnens schon vor Jahren erkannt und diese Problematik in Gesprächen mit den seinerzeit zuständigen BZÖ-Wohnbaureferenten Gerhard Dörfler sowie Martin Strutz immer wieder erörtert, betonte der SP-Wohnbausprecher in der "Streitkultur" das Engagement der SozialdemokratInnen für ein leistbares Wohnen.

Bezugnehmend auf die von Wohnbaureferent Uwe Scheuch im Rahmen einer Pressekonferenz getätigte Aussage, dass Wohnungen aufgrund von Designerfliesen oder -möbeln so hochpreisig seien, stellt Seiser klar, dass er keine MieterInnen des sozialen Wohnbaus kenne, die in ihren vier Wänden über derartiges Inventar verfügen.

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