Koalition: Haubner: Kindergeld Neu bedeutet 1.500 Euro weniger für die Familien

Eine echte Flexibilisierung sieht anders aus

Wien 2007-01-09 (OTS) - BZÖ-Familiensprecherin, Familienministerin Ursula Haubner bezeichnet die SPÖVP-Einigung beim Kinderbetreuungsgeld als "Rückschlag für die Familien". Es sei alleinig positiv, dass das von uns eingeführte Erfolgsmodell Kinderbetreuungsgeld als Familienleistung bleibt und die sich SPÖ mit ihrer Forderung nach einem einkommensabhängigen Kindergeld wieder einmal nicht durchgesetzt hat. "SPÖ und ÖVP haben hier einen faulen Kompromiss auf dem Rücken der Familien beschlossen. Anstatt die Zuverdienstgrenze abzuschaffen, wird diese nur minimal erhöht. Dies verhindert weiterhin Familie und Beruf besser zu vereinbaren", so Haubner.

Haubner kritisierte auch die größten Schwachpunkte der Vorstellungen von SPÖVP: Das neue Modell wird in der Verwaltung komplizierter, die Verwaltungskosten von werden weiter ansteigen. Familien die sich für die neue Option entscheiden bekommen weniger: bestehende Regelung rund 15.900 Euro, neue Option 14.400. Das heißt minus 1.500 Euro für die Familien. Die Partnerkarenz ist für Väter auch beim neuen Modell zu gering. Auch hier hätte die Abschaffung der Zuverdienstgrenze für eine höhere Beteiligung der Väter gesorgt. "Halbherzig, ein Rückschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Verwaltung, bei weniger Geld für die Familien - ein rot-schwarzer Murks der Sonderklasse. Eine echte Flexibilisierung sieht anders aus", so Haubner abschließend.

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