AktionsGemeinschaft: Studiengebührenlösung in dieser Form inakzeptabel!

VSStÖ: Jetzt Wort halten und aus SPÖ austreten!

Wien (OTS) - "Sozialdienst als Abgeltung für Studiengebühren kann nur ein schlechter Scherz sein. Jeder Kurzzeitjob ist besser bezahlt als mit 6,06 Euro. Dieses Modell als freien Hochschulzugang zu verkaufen kann ja nicht wirklich ernst gemeint sein, Herr Gusenbauer," beanstandet Peter Hießberger, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft. Weiters kritisiert er, dass Berufstätige und Teilzeitstudierende wieder nicht berücksichtigt wurden.

"Eine Anpassung der Stipendien ist längst fällig, die letzte fand 1999 statt. Pensionen werden jedoch jährlich angepasst!
Wir fordern eine jährliche Indexanpassung der Stipendien und eine Ausweitung der Bezugsberechtigung.
Weiters muss auch der Ausbau der Leistungstipendien vorangetrieben werden!" so Peter Hießberger.

VSStÖ: Austritt bevor es zu spät ist!

"Silvia Kuba, Vorsitzende des VSStÖ, sitzt selbst im Bundesparteivorstand der SPÖ und drohte mit Austritten aus der SPÖ. Wir fordern die VertreterInnen des VSStÖ, die schon vor längerem mit Austritten aus ihrer Mutterpartei gedroht haben auf,
jetzt ihre Versprechen wahr zu machen und nicht, wie ihre SPÖ, dann klein beizugeben! Ehrlicherweise sollte der Beschluss dieses Koalitionsabkommens nicht von StudierendenvertreterInnen mitgetragen werden -
deshalb: Austritt vor dem Beschluss des Koalitionspapiers!" fordert Peter Hießberger.

Die AktionsGemeinschaft steht für gemeinsame Aktionen gegen die Studiengebühren selbstverständlich bereit!

Rückfragen & Kontakt:

Peter Hießberger
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft
Mobil: 0664/ 40 87 737
peter.hiessberger@aktionsgemeinschaft.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGP0001