Vilimsky: Peinliche und naive Rundumschläge von Wahlverlierer Westenthaler!

Westenthaler wird zum Traummännlein: Niemand in der FPÖ denkt daran, mit dem BZÖ wieder gemeinsame Sache zu machen oder Schüssels eindrucksvoll abgewählten Kurs zu unterstützen

Wien (fpd) - Man braucht schon eine ganz eigene Art des
politischen Charakters bzw. Nicht-Chrarakters, um auf die kuriose Idee zu kommen, die FPÖ würde ihre halbe Million Wählerstimmen verraten, um den Wahlverlierer Schüssel mit seiner unsozialen und österreichfeindlichen Politik noch einmal in den Kanzlersessel verhelfen und mit der orangen Verrätergruppe wieder gemeinsame Sache machen. Die Rundumschläge des in seinem Heimat-Bundesland Wien nur 1,8-Prozent schwachen Herrn Westenthalers gegen die FPÖ sind an Peinlichkeit und Naivität wohl kaum mehr zu überbieten, so heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky in Reaktion auf das Gespräch Westenthalers mit der APA. ****

Der Schüssel-Haider-Westenthaler-Kurs habe Rekordzuwanderung, Rekordkriminalität, Rekordpleiten, Rekordarmut und Rekordarbeitslosigkeit produziert. Kein anständiger Freiheitlicher kann diesen verfehlten Kurs gutheißen, geschweige denn unterstützen. Darüber hinaus habe es einen perfiden ÖVP-BZÖ-Plan zur Vernichtung der FPÖ gegeben, der gescheitert sei. Dies mache es uns auch menschlich nicht möglich, jemals wieder gemeinsame Sache mit diesen Herrschaften zu machen. Im übrigen werde es zwischen FPÖ und BZÖ weder Kooperationsmodelle noch eine Wiedervereinigung geben. Die Tür zum freiheitlichen Haus bleibt für diese Herrschaften auf ewig geschlossen, so Vilimsky.

Der Grund, warum die FPÖ innerhalb kurzer Zeit wieder einen starken Wählerzulauf verzeichnen und sogar ihr Wahlergebnis gegenüber der NR-Wahl 2002 verbessern konnte, liegt in der wiedergewonnenen Ehrlichkeit in unserer Politik. Wir verkaufen uns an niemanden und bleiben unseren Wählern im Wort. "Für jemand wie Westenthaler, der die freiheitliche Sache an die ÖVP verkauft hat und gemeinsame Sache mit allen und jeden machen würde, nur um seine Truppe irgendwie an der Macht zu halten, ist das natürlich schwer nachvollziehbar. Und wenn Westenthaler von "Kontakten zu den Blauen" spricht, dann kann dies nur in seiner Phantasie stattfinden, denn in der FPÖ gibt es niemand mehr, der Kontakte zu dieser Gruppe will. Vor allem die freiheitliche Basis habe hier eine geschlossene und unmißverständliche Haltung, stellt Vilimsky klar.

Wenn die "bürgerliche Option" heute weg sei, dann gehe dies alleinig auf das Konto Schüssels, seinen unsozialen und österreichfeindlichen Kurs, seinen Plan zur Vernichtung der FPÖ sowie den Verrat der BZÖ-Truppe an der freiheitlichen Sache. "Daß heute die Große Koalition leider die einzig machbare Regierungsvariante sei, ist alles andere als wünschenswert, entspricht aber dem Wählerentscheid bzw. dem, was die Parteien auch vor der Wahl festgehalten haben. Die FPÖ wird das zur Kenntnis nehmen und die Rolle der treibenden Oppositionskraft übernehmen. Wir brauchen keine Ministerämter, um politischen Druck zu machen. Die Koalition, in der wir sind, ist jene mit unseren Wählern, etwas, was für Westenthaler und Co offensichtlich schon seit langem eine völlig fremde Sache geworden ist, so Vilimsky. (Schluß)

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