Wiener Grüne sprechen sich für Bim und Autobus aus

Wien (OTS) - Der Ausbau des Wiener U-Bahn-Netzes ginge immer
öfters auf Kosten von Bus und Bim, kritisierte am Freitag die Verkehrssprecherin der Wiener Grünen, GR Ingrid Puller. Als konkretes Beispiel nannte sie die mit Mitte 2008 beabsichtigte Komplett-Einstellung der Straßenbahnlinie 21 anlässlich der U2-Erweiterung. Für ihre Fraktion forderte sie eine Fortführung besagter Linie um mindestens 1 Jahr im Bereich Praterstern bis Schwedenplatz, um dann eine "ehrliche Bilanz" des Fahrgastaufkommens zu ziehen. Einstellungen von Bim-Linien gingen oftmals auf Kosten des lokalen öffentlichen Verkehrsnetzes, welches die U-Bahn nicht bedienen könne. Letztere seien vor allem sinnvoll zur Überwindung größerer Distanzen im Stadtgebiet.

Als weitere Beispiele kritikwürdiger Bus- und Bim-Einstellungen und -Verkürzungen wurde die ehemalige Gürtel-Straßenbahnlinie 8, wie auch Buslinien-Verkürzungen in der Donaustadt, konkret der Linien 23 A, 24A, 25A und 31 A, im Zuge der letztes Jahr erfolgten U1-Erweiterung in Richtung Leopoldau genannt.

Die beabsichtigte U1-Süd-Verlängerung in Richtung Rothneusiedl stoße bei ihr auf Ablehnung, so Puller: Hier diene die U-Bahn-Verlängerung weit mehr dem Immobilien-Geschäft als der Bevölkerung, insbesondere wenn man sich in Erinnerung rufe, wie teuer ein einziger U-Bahn-Kilometer sei. Dieser werde in Wien mit um die 100 Millionen Euro gehandelt.

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