Eder zu Tempo 100: Reine Schikane für Autofahrer und Pendler, die Feinstaubbelastung nicht verringert

Wien (SK) - Als "reine Schikane gegen Autofahrer und Pendler" bezeichnete SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die ab heute rechtskräftige Geschwindigkeits-Beschränkung auf 100 km/h auf der A1 zwischen Linz und Enns. Eder verwies darauf, dass diese Maßnahme für die Reduzierung der Feinstaub-Belastung "rein gar nichts bringt". Auch handle es sich hier um die bestausgebaute Autobahnstrecke in ganz Oberösterreich. "Grundsätzlich ist nichts gegen allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkungen in Ballungsräumen einzuwenden, aber sie sind auf einer völlig freien Strecke, wie zwischen Linz und Enns, nicht sinnvoll", betonte Eder am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Verkehrssprecher erläuterte, dass ausschließlich Dieselmotoren für die Stickoxidemissionen und den Feinstaub verantwortlich sind. Trotzdem sollen nun auch Pkw mit Benzinmotoren von dem Tempolimit betroffen sein, obwohl sie nichts zu diesen Schadstoffen beitragen. Selbst Diesel-Pkw mit modernen Filteranlagen stoßen kaum noch Stickoxide und Feinstaub aus. Lkw hingegen seien auf Grund ihres großen Hubraumes für einen Gutteil der Emissionen verantwortlich. Und diese, die den Löwenanteil der Feinstaubbelastung ausmachen, hätten ohnehin eine Beschränkung auf 80 km/h. "Das Ganze ist eine völlig sinnlose Augenauswischerei auf dem Rücken der Pkw-Fahrer und Pendler, die nichts zur Verbesserung der Luftqualität beiträgt", so Eder abschließend. (Schluss) up

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