Koalition: BM Haubner: Fördern statt feuern - Aufweichung des Kündigungsschutzes bei Lehrlingen ist der falsche Weg

Wien 2007-01-05 (OTS) - BZÖ- Bildungssprecherin, Sozialministerin Ursula Haubner spricht sich heute klar gegen die von SPÖ und ÖVP geplanten Verschlechterungen beim Kündigungsschutz für Lehrlinge aus. "SPÖVP marschieren hier in die falsche Richtung. Lehrlinge müssen für den Beruf bestens ausgebildet und vorbereitet werden und nicht im "hire and fire System" jederzeit austauschbar sein. Fördern statt feuern ist die Devise", betont Haubner. Die Forderung nach größerer, vor allem sozialer, Kompetenz seitens der Unternehmen ist allgegenwärtig, insbesondere im Berufsleben ist sie Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Daher sollte der Grundstein dafür bereits in der Schule gelegt werden.

Es sei bisher sehr viel passiert um die jungen Menschen in Arbeit zu bringen und zu halten, jetzt gilt es, diesen Weg weiter zu beschreiten. "Die Blum-Prämie hat sich beispielsweise bewährt und muss in Verbindung mit außerschulischen Angeboten wie den erfolgreichen Job Talks des Sozialministeriums noch stärker ausgebaut werden. Betriebe müssen durch eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen motiviert werden, Lehrlinge einzustellen. Unternehmen brauchen vor allem junge Mitarbeiter, die von der Schule zielgerichtet auf das Berufsleben vorbereitet werden. Hier ist es dringend notwendig an der Stelle des Polytechnikums ein echtes Berufsfindungsjahr einzuführen, das wesentlich die Entscheidung für eine individuelle Berufsauswahl erleichtert. Ebenfalls muss es einen besseren Zugang zur Berufsreifeprüfung im Rahmen der Berufsschule geben. Unser Weg als BZÖ ist es Lehrlinge zu fördern und zu fordern -Schule als Job Coach ist das Ziel - und nicht, wie von SPÖVP geplant Lehrlinge zu bestrafen", so Haubner abschließend.

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