OEKONSULT Gesundheitsumfrage. Defizite bei Behandlungsinformation

Patienten wollen mehr Sicherheit bei Medikamenten-Verschreibungen

Wien (OTS) - Fragen Sie Ihren Arzt? Oder Ihren Apotheker? Was uns die Pharmawerbung gerne suggeriert, findet in der Arztpraxis zu selten statt, sagen die Betroffenen. Eher noch gilt die Apotheke als die leichter anzusprechende Auskunftsstelle. Wirklich Sicherheit schaffen bei Medikamentenverschreibungen kann nach Patientenmeinung ein objektives, automatisiertes elektronisches Prüfsystem, das zum Beispiel etwaige Unverträglichkeiten von Arzneimitteln bei der Abgabe in der Apotheke von sich aus reklamiert. Vorstellbar wäre dieses Sicherheitssystem am ehesten als Erweiterung der e-card.

OEKONSULT hat in einer Eigenstudie in den letzten Dezembertagen 2006 in einer bundesweiten, repräsentativen Face-toFace durchgeführten Umfrage unter 1.083 Personen im Alter von 16 bis 81 Jahren erhoben, wie gut der Patientendialog mit behandelnden Ärzten funktioniert. OEKONSULT-Chef Joshi Schillhab ortet erhebliche Defizite bei der Kommunikationsfreudigkeit der Mediziner, zumindest aus der Sicht ihrer Patienten: "Wenn fast 80 Prozent der Befragten sagen, ihr Arzt würde es wohl nicht sehr begrüßen, wenn er ausführlich um Risken oder Wechselwirkungen der von ihm verordneten Medikamente befragt würde, sollten im Gesundheitssystem die Alarmglocken schrillen."

Die ganze Umfrage mit allen Daten, Grafiken und textlicher Zusammenfasung: http://www.oekonsult.at/medikamente2007.pdf

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