• 02.01.2007, 10:25:10
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Neupositionierung Glaskunstdorf Brand-Nagelberg

Gabmann: Glaskunst im Waldviertel noch spannender gestalten

St. Pölten (NLK) - Im Waldviertel, wo die Glaskunst bereits seit
langem hohen Stellenwert hat, soll nun ein Projekt in der
Marktgemeinde Brand-Nagelberg mit gläsernen Kunstwerken noch mehr
Touristen anlocken: Die ersten Glashütten entstanden im Waldviertel
ab dem 14. Jahrhundert, sesshaft wurden die Glasmacher um 1700.

"In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte sich bei der
Glasherstellung die maschinelle Produktion weitgehend durch, dennoch
erfreut sich die kreative Gestaltung in Glas nach wie vor großer
Beliebtheit", erklärt Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann.
"Heute ist die Glaserzeugung und -bearbeitung ein wirtschaftlicher
sowie kultureller Faktor und wird von zahlreichen engagierten
Betrieben erfolgreich aufrechterhalten."

Das Land Niederösterreich wird das Projekt "Neupositionierung
Glaskunstdorf Brand-Nagelberg" in der LEADER+ Region Waldviertler
Grenzland im Rahmen der ecoplus Regionalförderung unterstützen - dies
wurde in der letzten Regierungssitzung auf Initiative von Gabmann
beschlossen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 25.000
Euro, wobei ein kommunales Kooperationsnetzwerk aller relevanten
Betriebe in dieser Region aufgebaut wird. Dieses übernimmt in
weiterer Folge die Entwicklung gemeinsamer Angebote und die Leitung
der Integration (klein)regionaler Betriebe. Mit dieser
Neupositionierung des Themas Glaskunst sollen - ausgehend von
Brand-Nagelberg - im gesamten Waldviertel zusätzliche touristische
Besucherfrequenzen und Wertschöpfungssteigerungen erzielt werden.

Eine derzeit durchgeführte Studie erarbeitet Faktoren wie
Standort-, Kunden- und Potenzialanalyse, das Kooperationspotenzial,
mögliche strategische Positionierungen und inhaltliche Profilierungen
für den Standort, den Investitionsbedarf, einen Fahrplanentwurf für
die weitere Vorgehensweise etc.

"Die Vielfalt der Kreationen aus Glas sowie deren kreative
Gestaltung erfreuen sich nationaler und internationaler Beliebtheit",
meint Gabmann. "Mit diesem Projekt wird ein weiterer Schritt
unternommen, um die Glaskunst im Waldviertel für die Touristen noch
spannender zu gestalten."

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Ursula Grabner, Margarete
Pachernig, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail [email protected],
[email protected].

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12180
http://www.noe.gv.at/nlk

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