Jarolim zu Korinek-Beschimpfung: Sittenbild einer politischen Verwahrlosung

Wien (SK) - Als "bezeichnendes Sittenbild einer politischen Verwahrlosung, die im öffentlichen Bereich eines kultivierten Landes nichts verloren hat", bezeichnete SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die Verbalattacken des BZÖ-Vizechefs und Haider-Sprechers Petzners gegen den Präsidenten des VfGH Karl Korinek. Jarolim legte Wert auf die Feststellung, dass "das bisherige Schweigen zu der indiskutablen Äußerung Petzners ausschließlich damit begründet ist, dass der verdiente Präsident des Höchstgerichts schlicht und einfach keinerlei Verteidigung gegen Herrn Petzner bedarf. Wenn es sich um eine ernst zu nehmende Person handeln würde, müsste man den Rücktritt des BZÖ-Vizechefs und Haider-Pressesprechers fordern. Dazu ist sowohl die Kleinstpartei BZÖ als auch Herr Petzner einfach zu unbedeutend." ****

Offenbar seien aber solche "abstoßenden politischen Verbalsurmereien" im BZÖ nicht selten. Dafür spreche auch, dass Haider sich in der Verharmlosung der Causa übt, wofür Jarolim kein Verständnis haben kann. Hier von 'volkstümlicher Interpretation' zu sprechen, sei absurd. "Offenkundig handelt es sich bei diesen Hasstiraden gegen den VfGH, die nur noch mit den Attributen tief, tiefer am tiefsten umschrieben werden können, um die Kompensationen von Minderwertigkeitskomplexen und dem damit verbundenen Unvermögen sinnvoller geistiger Auseinandersetzung. Gäbe es ein Instrumentarium, wie die politische Besachwalterung, so fänden sich im BZÖ zweifelsohne Kandidaten."

Abschließend gab Jarolim seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Angelegenheit endlich im Sinne der Rechtsstaatlichkeit erledigt und die geforderten Ortstafeln in rechtskonformer Weise aufgestellt werden und "sowohl Haider, als auch der inadäquate Pressesprecher bald der Vergangenheit angehören". (Schluss) up

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