Herzog; Pendl Abberufung hoffentlich der letzte Politbauchfleck von Gehrer!

Uni-Rat hat sich nichts zu Schulden kommen lassen - Gehrer Pensionierung ohnehin längst überfällig!

Wien, 30-12-2006 (fpd) - Die Abberufung von Universitätsrat Univ.Prof. Dr. Gerhard Pendl sei der vorläufige Tiefpunkt einer abscheulichen Menschenhatz, die mehr an unselige Zeiten, denn an eine Debatte in einer gefestigten Demokratie erinnern. Universitätsrat Dr. Gerhard Pendl habe sich nichts zu Schulden kommen lassen, seine Abberufung durch Ministerin Gehrer sei nichts weiter als ein skurriles Politikum einer abgewrackten Politpensionistin, so heute FPÖ-Stadtrat Johann Herzog.

Dr. Gerhard Pendl habe am Grabe von Major Walter Nowotny nur das gesagt, was die absolute Mehrheit der Österreicher denken. Die aufgesetzte Empörung hauptberuflicher Antifaschisten und selbsternannter Tugendwächter sei nicht nur im höchsten Maße lächerlich, durch die aktuelle Debatte sei auch eine neue Sensibilisierung im Umgang mit der Kriegs- und Aufbaugeneration entstanden. Im Grunde müßte man alleine dafür den "Gruftspionen" und lebensfremden Linksextremisten dankbar sein. Durch die vom Zaun gebrochene Diskussion sei Walter Nowotny heute vor allem bei der Jugend in aller Munde, so Herzog.

Leider habe es sich jedoch bis in die Redaktionsstuben noch nicht durchgesprochen, daß Nowotny kein "NS-Major" gewesen sei, da er ja keinen Militärrang einer Partei inne hatte sondern Major der Wehrmacht war. Daher sei die verkürzte Darstellung in den Medien nicht nur falsch und irreführend, die Betitelung als "NS-Major" sei genauso kurios, als wenn man den sowjetischen Marschall Schukow als "KP-General" bezeichnen würde, so Herzog.

Die FPÖ werde Prof. Dr. Gerhard Pendl jedenfalls jegliche Unterstützung zukommen lassen, wenn diese bei den kommenden Rechtswegen benötigt werde. Die Berufung gegen die Ministerentscheidung sei jedenfalls erfolgsversprechend und Gehrer werde im Zuge der Causa Pendl ihren letzten großen Politbauchfleck erleben. Für die abgewählte Ministerin sei dies jedoch kein Novum -Peinlichkeiten und Fettnäppchen sind ihr ja auch in der Vergangenheit nicht fremd gewesen, so Herzog abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001