Martinz: Schildbürger und Wegelagerer auf der B 317

Gesperrte Auf- und Abfahrten und Mautpflicht sind die "Geschenke" der orangen Verkehrspolitik an die Kärntner Autofahrer zu Beginn des neuen Jahres.

Klagenfurt (OTS) - "Die Schildbürger waren ja geradezu genial im Vergleich zur orangen Verkehrspolitik in Kärnten", sagt heute LR Josef Martinz in Reaktion auf die Sperren der Auf- und Abfahrten Taggenbrunn und Zollfeld entlang der B 317. Der "neue Betreiber", die Asfinag, begründe die Sperren mit Sicherheitsaspekten. "Seitdem die Friesacher Bundesstraße besteht, gibt es diese Auf- und Abfahrten. Sie sind seither weder besser noch schlechter geworden. Eine Sperre ist aus wirtschaftlichen und umweltrelevanten Gründen für die betroffenen Regionen schlichtweg ein Wahnsinn", erklärt Martinz.

Was die ÖVP bereits vor vier Monaten befürchtet habe, sei nun Realität geworden. "Es geht Dörfler und der Asfinag rein nur darum den Autofahrern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Ausbau wird irgendwann zwischen 2008 und 2012 stattfinden und die Kärntner Pendler werden jetzt bereits zur Kasse gebeten", spricht Martinz an, was sich viele denken.

Dem fadenscheinigen Argument, dass die frühzeitige Bemautung zur Verdrängung des Schwerverkehrs führen werde, könne Martinz nichts abgewinnen. "Auf steirischer Seite ist die B 317 für den Durchzugsverkehr gesperrt und das ohne Mautabzocke", sagt
Martinz. (Schluss)

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