BZÖ-Grosz zu Verbund-Postenschacher: An Dreistigkeit kaum zu überbieten

SPÖVP einigen sich nur bei Postenschacher auf Konkretes

Wien (OTS) - "Die nunmehrige Ausschreibung eines vierten
Vorstandes für die Verbundgesellschaft ist ein brutaler Postenschacher, der an Dreistigkeit nicht zu überbieten ist. Das Argument, dass es sich hierbei um einen Ersatz des ausgeschiedenen Generaldirektors Haider handeln würde, ist an Verlogenheit kaum zu überbieten, da man diese Schutzbehauptung bereits bei der Postenrochade rund um die Bestellung der VP-Abgeordneten Baumgartner-Gabitzer ins Rennen gebracht hat", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion auf die heutige Ausschreibung des vierten Vorstands-Postens des Verbunds in der Wiener Zeitung.

SPÖ und ÖVP sind bei den Koalitionsverhandlungen bestenfalls lahme Enten, so der Generalsekretär weiter: "Wenn es aber darum geht, den Verbund proporzmäßig aufzuteilen sind beide Parteien Weltmeister. Das Einzige worauf sich Gusenbauer und Schüssel bisher wirklich konkret einigen konnten, sind Versorgungsjobs für großkoalitionäre Parteigänger."

Die Warnungen des BZÖ vor einer Großen Koalition seien daher aktueller denn je. "Mit welcher Dreistigkeit Rot und Schwarz die österreichische Bevölkerung in den letzten Wochen für dumm verkauft haben, aber dennoch bereits fröhliche Urstände in der Postenschacherei feiern, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Bevor sie noch ihre Elefantenhochzeit gefeiert haben, teilen SPÖ und ÖVP in alter Manier das Land unter sich auf. Die SPÖ hat in den letzten sechs Jahren Ihres Oppositionsdaseins scheinbar nichts gelernt und zelebriert nunmehr mit der ÖVP die fröhliche Posten-, Proporz- und Privilegienkoalition", so Grosz abschließend.

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