Für einen guten Start ins Jahr 2007: Tipps für ungetrübte Freude am Silvesterfeuerwerk

Branchensprecher Siegert: "Schlaue kaufen im Fachhandel und nehmen dort auch die die fundierte Beratung in Anspruch"

Wien (PWK867) - Rund 10.000 heimische Verkaufsstellen werden zwischen Weihnachten und Silvester zwischen 8 und 8,5 Millionen Euro Umsatz mit Feuerwerkskörpern machen. "Um aber ungetrübte Freude am Feuerwerk genießen zu können, gilt es einige Dinge zu beachten", sagt Jürgen Siegert, Fachhändler und stellvertretender Obmann des zuständigen Bundesgremiums des Eisen- und Hartwarenhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Herr und Frau Österreicher feiern den Jahreswechsel gerne mit einem Feuerwerk, und viele begrüßen das neue Jahr wohl auch diesmal wieder mit prachtvollen Effekten in unzähligen Farben am Himmel und bringen mit einem Feuerwerk ihre Freude und Ausgelassenheit zum Ausdruck. Wie überall auf der Welt steht dabei auch hierzulande das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Feuerwerke - das Abbrennen von pyrotechnischen Körpern aus Pulversätzen - waren bei festlichen Veranstaltungen, wie etwa bei höfischen Opernaufführungen, bereits im 17. Jahrhundert üblich.

Der Fachhandel hat und gibt auch gerne Informationen darüber, wie und wo Feuerwerkskörper zu verwenden sind: "Wer Feuerwerkskörper abbrennt, muss wissen, dass es dabei gewisse Regeln zu beachten gilt." Zwar sei jeder Zwischenfall mit Feuerwerkskörpern einer zu viel, in Österreich sei es aber in den vergangenen Jahren kaum zu nennenswerten Vorfällen beim ordnungsgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern gekommen, weiß Siegert aus der alljährlichen (Silvester-)Praxis. Diese Situation sei "vermehrt auf aufgeklärte und überwiegend gut informierte Konsumenten" zurückzuführen.

"Praktisch alle Raketen und Knallkörper, die unter der Bezeichnung ‚Kleinfeuerwerk’ rund um Silvester angeboten werden, gehören der Klasse 2 an.- Nicht jeder aber, der solche Feuerwerkskörper kauft, weiß davon, dass die Verwendung nur in Städten und Orten gestattet ist, in denen es dafür eine Freigabe des Bürgermeisters gibt", informiert Siegert. Aber auch dann dürfen Feuerwerkskörper nicht überall abgeschossen werden, vor allem nicht in geschlossenen Räumen. Weiters gilt es auf Krankenhäuser, Altersheime, Kirchen etc. Rücksicht nehmen. Wichtig ist jedoch, dass das Ortsgebiet in diesem Zusammenhang von der Straßenverkehrsordnung bestimmt wird. Außerhalb der Ortstafeln ist die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II zulässig.

Zu beachten ist auch, mit Feuerwerks- und Knallkörpern stets vom Körper weg zu hantieren, niemals auf Menschen zu zielen oder bereits gezündete Feuerwerkskörper nicht in den Händen zu behalten. Und:
"Auch kleinste Feuerwerkskörper dürfen nur entsprechend der Gebrauchsanweisung verwendet werden."

"Der heimische Groß- und Fachhandel legt aber auch großen Wert darauf, dass Pyrotechnikartikel, die etwa aus dem asiatischen Raum importiert werden, unter entsprechend guten Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt werden." Entschieden distanziert sich Siegert von bedenklichen Importen, "vielmehr setzten wir weiterhin auf Qualität und Beratung", so Branchensprecher Siegert.

Für Interessierte plaudert der Experte ein wenig aus dem Nähkästchen und erklärt, durch welche beigemengten Substanzen Feuerwerkskörper in bestimmten Farben erstrahlen: Strontiumsalze bringen dunkelrote Farbe, Calcium bewirkt ein Gelb-Rot, Natriumsalze sorgen für reines Gelb, Kupfersalze für Azurblau, der Einsatz von Magnesium bewirkt Weiß oder Silber, die Verwendung von Eisen oder Kohle macht die Sache goldig. (JR)

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