"Fundort Wien": Berichte zur Archäologie 9/2006 erschienen

Wien (OTS) - Der diesjährige Jahresbericht der Stadtarchäologie Wien zieht wieder Bilanz über ein wichtiges Jahr wissenschaftlicher Beschäftigung. Der gut 300 Seiten starke Band, dem wie gewohnt auch eine Fundchronik zugeordnet ist, informiert über wissenschaftliche Ergebnisse und laufende Projekte. Günther Dembski berichtet etwa über einen römischen Schatzfund aus dem zerbombten Wien des Jahres 1945, der aus drei Silbergefäßen und 274 Münzen besteht und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Viktor H. Böhm legt einen neuen Lösungsversuch für die "Ottakringer Rätselinschrift" vor, Ingeborg Gaisbauer setzt sich mit mittelalterlicher Keramik, gefunden am Wildpretmarkt, auseinander. Mit dem 1. Bezirk setzt sich auch ein Beitrag auseinander, der das prekäre Thema der "schwarzen Schicht" aufgreift: Diese, innerhalb des ehemaligen Legionslagers mehrfach nachgewiesen, steht in Verbindung mit einem siedlungsgeschichtlich noch nicht hinreichend geklärten Problem, mit der Siedlungskontinuität/-diskontinuität (?) von der Römerzeit zum Mittelalter. Ein andere Ort des archäologischen Interesses betrifft den Bereich der Krankenanstalt Rudolfstiftung, wo von der Stadtarchäologie Wien ein Grubenhaus spätkeltischer Zeit freigelegt wurde. Insgesamt umfasst der neuen Band 13 Aufsätze.

o "Fundort Wien. Berichte zur Archäologie 9/2006" 2006. Kartoniert. 29,7 x 21 cm. 328 Seiten mit zahlreichen farbigen Abb. und Plänen. Einzelpreis EUR 34,-. Abonnement-Preis EUR 25,60. ISBN 3-901232-77-X. ISSN 1561-4891.

(Schluss) red

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