Medien/ORF/Licht ins Dunkel

5,9 Millionen Euro Spenden für "Licht ins Dunkel"

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Gemeinsam helfen" konnten am
Heiligen Abend im ORF
knapp 6 Millionen Euro für bedürftige Menschen gesammelt werden.

5.894.198,68 Euro lautete das Ergebnis nach dem fast zehnstündigen Spendenmarathon, live aus dem ORF-Zentrum am 24. Dezember von 9.05 bis 23.30 Uhr in ORF2. Das Vorjahresergebnis konnte damit abermals um mehr als 100.000 Euro übertroffen werden. "5,9 Millionen Euro an Spenden an einem einzigen Tag, das ist die bisher beeindruckendste Antwort auf die Frage "Ist da jemand?’", freute sich ORF-"Licht ins Dunkel"-Leiter Jörg Ruminak über die Spendenzusagen zu Gunsten der Aktion für behinderte Kinder und bedürftige Menschen in Österreich, die am Heiligen Abend eingegangen waren. Ruminak dankte der ",Licht ins Dunkel’-Spenden¬familie, die offensichtlich mit der Aktion seit mehr als drei Jahrzehnten mitwächst" und unterstrich dabei: "Keine Spende ist zu gering, denn getreu des Mottos ,Jeder Euro zählt!’ trägt jeder Euro zum Erfolg der Aktion bei. Das Ergebnis ist der Erfolg der Öster¬reicherinnen und Österreicher und natürlich der vielen Sponsoren, die uns auch heuer wieder unterstützt und damit gemeinschaftlich den Sinn von Weihnachten in die Tat umgesetzt haben". "Licht ins Dunkel"-Geschäfts¬führerin Christine Tschürtz-Kny dankte auch den drei Präsentatoren, Peter Rapp, Elmar Oberhauser, Alfons Haider, die das Publikum wieder durch den langen Spendentag begleiteten sowie den zahlreichen Prominenten, Künstlern, Soldaten des Österreichi¬schen Bundesheeres und vielen anderen, freiwilligen Helfern, die die auch bei der 34. Aktion tatkräftig an den Spendentelefonen mithalfen. Tschürtz-Kny: "Es gibt nichts Schöneres als Menschen helfen zu kön¬nen" aber einer der Höhepunkte ist sicher dieser eine Tag im Jahr, der Heilige Abend bei der ,Licht ins Dunkel'-Sendung im ORF. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, man spürt die Wärme und man spürt, dass alle mit ganzem Herzen dabei sind."

Prominente im Mittags-Talk

Nach dem Angelusläuten, punkt 12.00 Uhr, konnte Elmar Oberhauser Kardinal Dr. Christoph Schönborn live im Studio begrüßen. Schönborn:
"Ein Kind wurde geboren" und mein erster Weihnachtsgedanke 2006 gilt der großen Frage: Wie steht es mit der Familie? Alles, was wir für die Familien und unsere Kinder tun, tun wir für die Zukunft unseres Landes. Es geht vielen Menschen sehr gut in unserem Land, aber es geht auch vielen Menschen schlecht und um diese Menschen müssen wir uns besonders kümmern."Schönborns Wunsch in Richtung Politik: "Ich träume davon, dass man das Gemeinwohl über die Einzelinteressen stellt."Und weiter: ",Licht ins Dunkel’ ist eine wunderbare Aktion, ebenso wie etwa die jährliche Sammlung unserer Sternsinger. Das sollte uns gegenseitig ermutigen, für die Hilfe und Unterstützung für Menschen in Not."
Als weitere, prominente Live-Gäste waren der Schirmherr der Aktion "Licht ins Dunkel", Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, gemeinsam mit seiner Frau Margit, in der Sendung zu Gast. Der Bundespräsident ermahnte: "Man muss sich bewusst sein, dass man nie sensibel genug sein kann. Es gibt viele Menschen, die selbst gar nicht um Hilfe bitten und ihre Not artikulieren können. Aber es ist unsere Aufgabe, an unserer Gesellschaft zu arbeiten und an unserem Sozialsystem" und natürlich darüber hinaus an dem, was jeder individuell an Hilfe geben kann. Oft sind es auch die kleinen Gesten" eine Spende, ein Wort, ein Brief ", die sehr viel bewirken. Und vor allem: Wenn man anderen etwas Gutes tut und sich der andere freut, dann macht man auch sich selber eine Freude."

Dialog der Weltreligionen

Erstmals waren in der "Licht ins Dunkel"-Sendung am Heiligen Abend fünf Vertreter der Weltreligionen " DDr. Michael Landau, Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien, Bischof Mag. Herwig Sturm für die Evangelische Kirche Österreichs, DDr. Willy Weisz von der Israelitischen Kultusgemeinde, Carla Amina Baghajati, Medienreferentin der muslimischen Glaubensgemeinschaft, und Gerhard Weissgrab, Sprecher der Buddhisten in Österreich " an einem Tisch, um aus Anlass des zwanzigsten Jubiläums des Brauches "ORF-Friedenslicht aus Bethlehem" als ein Symbol des Weihnachtsfriedens an die Bedeutung der religiösen Weihnachtsbotschaft zu erinnern. Amina Baghajati betonte: "Gerade die Weihnachtszeit ist geeignet, zu zeigen, wie viele Botschaften wir eigentlich teilen." Auch Bischof Herwig Sturm betonte: "Was für uns Christen im Mittelpunkt von Weihnachten steht, ist die Botschaft vom Miteinander, die Botschaft vom Frieden." Michael Landau ermahnte "zum Respekt voreinander" und appellierte daran, "mit offenem Herzen aufeinander zuzugehen" und dass es eine gemeinsame Aufgabe der Glaubensgemein¬schaften sei, "Gemeinschaft und Frieden zu stiften, aber auch, Recht und Gerechtigkeit einzufordern, die zu den Fundamenten unseres Zusammenlebens gehören." Willy Weisz erinnerte daran, dass auch das jüdische Chanuka-Fest mit dem Licht zusammenhänge und dass das Licht auch immer ein Symbol für eine positive Zukunft sei, zu der auch gehöre, "dass die Religionsgemeinschaften auch weiter ihre Ideale direkt aussprechen können." Gerhard Weissgrab, Sprecher der Buddhisten, wünschte, "dass der Geist des Miteinanders, der hier und heute herrscht, sich auch den Rest des Jahres in den Menschen ver¬ankert."
Ebenfalls zu Gast bei Elmar Oberhauser waren die Vertreter aller fünf Parlamentsparteien, SPÖ-Partei¬vorsitzender Dr. Alfred Gusenbauer, ÖVP-Landwirtschaftsminister Dipl.-Ing. Josef Pröll, Bundessprecherin der Grünen und dritte Nationalratspräsidentin, Dr. Eva Glawischnig, Bundesparteiobmann der FPÖ, Hans- Christian Strache, sowie Klubobmann des BZÖ, Ing. Peter Westenthaler, die ihre persönlichen Gedanken zu Weihnachten sowie ihre Eindrücke vom Spendentelefon mitbrachten. Die Politikvertreter zeigten sich unioso beeindruckt von der "Licht ins Dunkel"-Aktion, die Jahr für Jahr so viele Menschen bewege, etwas zu geben und den Menschen die Möglichkeit gäbe, mit anderen ihr Schicksal zu teilen, in dem sie mit ihren Spenden daran solidarisch teilnähmen.

Wrabetz: "Starker ORF als Plattform für die Menschen in unserem Land"

Auch ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner und der designierte Generaldirektor des ORF, Dr. Alexan¬der Wrabetz, durften natürlich in der großen Weihnachtssendung des ORF nicht fehlen und kamen ins Fernsehstudio. Dr. Monika Lindner verabschiedete sich mit einer "positiven Wehmut" und unterstrich, dass es auch in Zukunft für den ORF und das Land wichtig sei, "den ORF wirtschaftlich gesund und kon¬kurrenzfähig zu halten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die ORF-Familie mit allen Landes¬studios und Medien zusammenzuhalten." Dr. Alexander Wrabetz versprach, auf das, was in den ver¬gange¬¬nen Jahrzehnten erreicht wurde, aufzubauen und die Stärken des Unternehmens zu forcieren. Wrabetz: "Erstklassige, unabhängige und objektive Information gilt es weiter zu stärken und auszubauen. Auf der anderen Seite muss der ORF auch noch mehr eine Plattform für die verschiedensten Fragen der Menschen sein " so wie wir es heute im ,Dialog der Religionen’ gesehen haben ", um diesen hier im ORF eine Möglichkeit zu bieten, mit ihren Anliegen und Bedürfnissen ernst genommen und thematisiert zu werden." Gerade ein Event wie die "Licht ins Dunkel"-Sendung am Heiligen Abend zeige eindrucks¬voll, wie wichtig es sei, "dass sich das Land vor dem Fernsehen, vor dem Radio, vor den Internetan¬schlüssen versammelt und im ORF erfährt, worum es geht."

Alfons Haider feiert mit Prominenten in der Heiligen Nacht

Weitere prominente Gäste versammelten sich bei Alfons Haider, der sich um 22.00 Uhr aus der Spenden¬zentrale im ORF-Zentrum meldete und die Zuschauer zum Late Night-Programm von "Licht ins Dunkel" unter Mit¬wirkung vieler heimischer Stars wie Sandra Pires, Magic Christian, Louise Martini, Joesi Prokopetz & Gary Lux, Peter L. Eppinger, den "Starmania ‘06"-Finalisten, Harald Serafin mit seinem Sohn David sowie Papermoon begrüßte. Die promineten Gäste brachten nicht nur ihre musikalischen Gaben dar, sondern berichteten in Zuspielungen sowie im Talk mit Alfons Haider
auch von ihren Erfahrungen und Eindrücken, die sie beim Besuch von "Licht ins Dunkel"-Projekten sammeln konnten.
Um 23.30 Uhr endete der große "Licht ins Dunkel"-Tag und Alfons Haider konnte zur Verabschiedung mit allen Gästen auch noch einmal "Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Christine Tschürtz-Kny, Präsident KR Erik Hanke sowie den ORF-Leiter der Aktion, Jörg Ruminak, im Studio begrüßen.

Auch nach Ende der Sendung kann natürlich weiter gespendet werden:
Unter der kostenlosen Telekom Austria Hotline 0800 24 12 06 und natürlich online im Internet unter lichtinsdunkel@ORF.at kann das ganze Jahr über für "Licht ins Dunkel" gespendet werden.

Rückfragen & Kontakt:

ORF - "Licht ins Dunkel"
Christine Kaiser
Tel.: +43 (0)1/87878 - DW 12422
Mobil: +43 (0) 664 627 80 70
http://lichtinsdunkel.ORF.at
http://kundendienst.ORF.at

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