Kärntens Sozialleistungen sind treffsicherer

LH Haider: Kärntens Mindestsicherung liegt mit ihren Leistungen weit über jener des Bundes - LR Dörfler: 52,8 Millionen Euro für Kärntens Familien im Jahr 2006

Klagenfurt (LPD) - "Kärntens ist das Sozialfortschrittlichste Land Österreichs", hoben heute, Samstag, Landeshauptmann Jörg Haider und Familienreferent LHStv. Gerhard Dörfler im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema "Kärntens soziale Antworten auf die bedarfsorientierte Mindestsicherung" hervor. Mit den von Kärnten initiierten Sozialeistungen seit dem Jahr 1999, erwähnt wurden die unter anderem die Familienförderung, das Babygeld, die Schulbedarfsförderung, das Kärntner Müttergeld, das Gratis Kindergartenjahr, der Volksgruppen Kindergarten Fonds, die Sprachförderung sei man weit über den Niveau des Bundes. Standen 1999 noch 19,9 Millionen Euro für Sozialleistungen zur Verfügung waren es im heurigen Jahr bereits 52,8 Millionen Euro. Dies ergibt eine Steigerung von 62 Prozent hoben Haider und Dörfler hervor.

Neben den Leistungen für die Familien und ältere Menschen hob der Landeshauptmann auch die finanziellen Leistungen für die Wohnbeihilfe (15,5 Millionen Euro) und die Kärntner Pendlerhilfe hervor (5,2 Millionen Euro). Bei der Pendlerhilfe von 386 Euro pro Jahr für mehr als 30.000 Personen liege man um 42 Prozent über den Österreichschnitt. In Niederösterreich werden 9.000 Pendler unterstützt in Salzburg gibt es sie überhaupt nicht, gab Dörfler bekannt. Insgesamt wurden für alle Sozialeistungen in Kärnten 77 Millionen Euro im vergangenen Jahr ausgegeben. Dies ergibt pro Einwohner einen Betrag von 157 Euro.

Ein klares Bekenntnis gab es von Haider und Dörfler auch für die von der Kärntner Landesregierung verabschiedete Kärntner Mindestsicherung. "Sie ist eine neues System der Sozialhilfe und vorbildlich, da sie die Familienleistungen und die erzieherischen Leistung berücksichtigt", hob der Landeshauptmann hervor. Das Modell der bedarfsorientierten Mindestsicherung des Bundes wäre für Bevölkerung und die Kärntner Familien eine Verschlechterung und käme Harz IV gleich. Kärntens differenzierte Sozialpolitik will die Familien, ältere Menschen und Kinder stärken und ist treffsicherer, als jene des Bundes, so Haider und Dörfler.

Dörfler belegte mit Zahlen und Fakten die Leistungen für die Kärntner Familien. Die Familienzuschüsse von 1999 bis zum Jahr 2006 stiegen von 2,7 Millionen Euro auf 7,5 Millionen. Für das Babygeld wurden im heurigen Jahr bereits 3,2 Millionen Euro für 3.556 Kinder ausbezahlt, für das Müttergeld 900.000 Euro für 2.942 Anträge. Für das Gratis-Kindergartenjahr wurden für 4.800 Kinder von Oktober bis Dezember 2006 1,077 Millionen Euro aufgewendet. 73,2 Millionen Euro wurden zwischen den Jahren 2001 und 2004 für das Kärntner Kinderbetreuungsgeld ausgezahlt.
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