Gschwentner: "Grasser kann es sich wieder einmal richten"

"Verwendungszweck für Kitzbüheler Bauernhof geändert, damit Grasser Liebesnest erhält"

Wien (SK) - "Alle Menschen sind gleich, manche sind gleicher", stellte der Tiroler SPÖ-Chef, Landeshauptmann-Stv. Hannes Gschwentner zur Entscheidung des Kitzbüheler Bürgermeisters Winkler in Sachen "Wunschdomizil" für Finanzminister Grasser fest. Laut "Tiroler Tageszeitung" darf Grasser nun einen Bauernhof in Kitzbühel anmieten, weil dafür der Verwendungszeck geändert wird. "Während jeder kleine Häuslbauer einen Abbruchbescheid erhält, wenn er sich nicht millimetergenau an die Bauvorschriften hält, kann es sich der Finanzminister wieder einmal richten", so Gschwentner am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

In Richtung Bürgermeister Winkler richtete Gschwentner den Appell, sich nicht hinter "schlüpfrigen Paragrafen zu verstecken". Denn Winkler hätte es sehr wohl verhindern können, dass hier eine "Lex Grasser" geschaffen wird, um dem Minister durch Trickserei "zu einem Liebesnest zu verhelfen". "Gerade kurz vor Weihnachten ist die Optik beschämend, wenn hier ausgerechnet jemanden unter die Arme gegriffen wird, der zu den Privilegierten der Gesellschaft gehört", schloss Gschwentner. (Schluss) ps

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