Wien Energie Konzernergebnis 2005/2006

281 Millionen Euro Investitionen in Versorgungssicherheit

Wien (OTS) - Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 tätigte Wien Energie Sachanlageinvestitionen in der Höhe von 281 Millionen Euro. Davon flossen rund 172,9 Millionen Euro in die Erweiterung der Strom-, Gas- und Wärmenetze. Der Anstieg der Investitionssumme gegenüber dem Vorjahr um rund 23 Prozent ist vor allem auf den Strombereich zurückzuführen, in dem sich der Modernisierungsbeginn des Kraftwerks Simmering 1/2 mit rd. 45 Mio. EUR niederschlug.

Das gesamte Energienetz wurde im Berichtsjahr um über 185 Kilometer auf 27.894 Kilometer erweitert. Mit der Inbetriebnahme der "400-kV-Nordeinspeisung" wurde eines der wichtigsten Projekte im Geschäftsbereich Netz abgeschlossen. Mit dieser Investition von 70 Millionen Euro wurde die Versorgungssicherheit im Großraum Wien wesentlich verbessert.

Im Konzernabschluss sind die Tochterunternehmen Wien Energie Wienstrom, Wien Energie Stromnetz, Wien Energie Gasnetz, Wien Energie Fernwärme, Energiecomfort sowie die Wien Energie Bundesforste Biomasse Kraftwerk GmbH & Co KG als vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen, zusätzlich wird die die Wien Energie Vertrieb GmbH & Co KG und die Energie Allianz Austria in Form einer Quotenkonsolidierung berücksichtigt.

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr lag die Stromerzeugung mit 5.511 Gigawattstunden (GWh) um rd. 13% unter dem historischen Höchstwert des Vorjahres. Die Netzabgabemenge betrug 10.822 GWh, was einen Anstieg von rd. 4% bedeutet. Die durchgeleitete Gasmenge lag mit einem Wert von 23.910 GWh um rd. 6% unter dem Vergleichswert, wobei das Vorjahresniveau bei den Kunden witterungsbedingt über-, bei den Wien Energie Wienstrom Kraftwerken jedoch deutlich unterschritten wurde. Der kalte Winterverlauf des Wirtschaftsjahres schlug sich naturgemäß auch auf die Wärmeabgabemengen nieder. Im Berichtszeitraum betrug die Abgabemenge der Fernwärme Wien 5.480 GWh und lag damit um rund 6% über dem Vorjahr.

Die Umsatzerhöhung von 10 Prozent auf 1.976 Millionen Euro ist im Wesentlichen auf gesteigerte Stromhandelsaktivitäten auf den Großhandelsmärkten zurückzuführen. Die hohen Primärenergiepreise führten die zu einem Anstieg der Materialkosten um rund. 28 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt 93,6 Millionen Euro.

Wien Energie beschäftigte im vergangenen Geschäftsjahr 5.485 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen sanken im Berichtszeitraum um rd. 4,4% auf 433, 2 Millionen Euro.

Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als 2 Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 Landwirte in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Strom, Gas und Wärme.

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