Strache erteilt Hexenjagd gegen Raucher entschiedene Absage

FPÖ warnt vor endgültigem EU-Bevormundungsstaat

Wien (OTS) - Eine entschiedene Absage erteilte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache der von SPÖ und ÖVP betriebenen Hetze gegen die Raucher. Weil diese beiden Parteien sonst nichts zustandebrächten, würden sie sich nun auf Nebenschauplätze kaprizieren, um von ihrem Versagen abzulenken.

Die Hexenjagd gegen die Raucher sei nur ein weiterer Schritt beim Bemühen der EU, die Menschen weitestgehend zu entmündigen. "Was folgt als nächstes?", fragte Strache. "Das Verbot von Alkohol? Das Verbot von zu fettem Essen? Das Verbot von Sportarten, bei denen Verletzungsgefahr besteht?" Es sei zutiefst perfid, die Gesundheit als Vorwand zu nehmen, um Bürgerrechte einzuschränken.

Natürlich sei Rauchen eine schlechte Angewohnheit, sagte Strache. Aber jeder Mensch müsse das Recht haben, selbst darüber zu entscheiden. "Oder wollen wir den endgültigen Bevormundungsstaat? Das endet dann damit, dass wir jeden Abend die Anzahl der Kalorien, die wir zu uns genommen haben, an ein zentrales Gesundheitsamt schicken müssen und dann Gut- und Schlechtpunkte bekommen."

Die FPÖ werde sich jedenfalls entschieden gegen diese Entmündigungsversuche wehren. "Und zwar nicht, weil wir Rauchen für eine tolle Sache halten, sondern weil wir für die Freiheit des Einzelnen einstehen", betonte Strache.

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