Turkmenische Opposition in Wien plant Comeback

In Wien lebender Chef der turkmenischen Exil-Opposition: "Wir müssen rasch handeln"

Wien (OTS) - Nach dem Tod des turkmenischen Diktators Suparmurat Nijasow in der Nacht auf Donnerstag wittert die turkmenische Exil-Opposition eine Chance auf einen Regimewechsel. Wien könnte dabei zum Ausgangspunkt für den demokratischen Umsturzversuch werden, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Freitagsausgabe.

Der in Wien lebende Chef der "Republikanischen Partei Turkmenistans im Exil", Nurmuhammed Hanamov, will mithilfe des österreichischen Unternehmers Friedrich Bergauer die im europäischen Exil lebende Opposition einen. "Wir organisieren derzeit ein Treffen mit sämtlichen im europäischen Exil lebenden turkmenischen Oppositionellen", so Hamanov im Interview mit ÖSTERREICH. Geplant sei, dass die vereinte Opposition mit Bergauers Unterstützung einen Passagier-Jet in Wien chartern und in die turkmenische Hauptstadt Aschgabad fliegen werde. Allerdings ist noch unklar, wie man dort empfangen wird.

"Wir müssen rasch handeln. Denn der Machtwechsel lässt darauf schließen, dass demokratische Pflänzchen wieder im Keim erstickt werden", sagte Hamanov, der rasche Neuwahlen unter der Aufsicht internationaler Wahlbeobachter fordert.

Friedrich Bergauer begründet seine Unterstützung der turkmenischen Opposition mit dem Einsatz für mehrere persönliche Freunde, die in Turkmenistan im Gefängnis sitzen.

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