Klement: Fernheizwerk in Klagenfurt am Rande der Kriminalität

ORF verweigert offene und transparente Berichterstattung

Klagenfurt (OTS) - "Die Stadt Klagenfurt, allen voran
Bürgermeister Scheucher und Konsorten, setzt ihre Bevölkerung wissentlich einer großen Gesundheitsgefährdung aus. Das Fernheizwerk ist eine Dreckschleuder, durch die es regelmäßig zu Verletzungen der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide und Schwefeldioxide kommt. Nach dem Umweltgesetz hätte das Fernheizwerk schon längst auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden müssen. Doch bisher ist nichts passiert, und das nur, weil Scheucher unbedingt das neue Gasdampfkraftwerk erzwingen will", so FP-NRAbg. Karlheinz Klement anläßlich der Pressekonferenz zu den Auswirkungen des Fernheizwerkes Klagenfurt auf die Gesundheit der Anwohner.

"Hier wird in keiner Weise auf die Interessen der Bevölkerung Rücksicht genommen. Aus Profitgier wird in Kauf genommen, daß Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen massiv zunehmen. Doch die FPÖ wird alles unternehmen, damit Bürgermeister Scheucher mit seinen permanenten Rechtsbeugungen nicht durchkommt." Für Klement ist klar, daß sich die Stadt Klagenfurt vom Verbund kaufen hat lassen. "Beim Stadtwerkeverkauf sind Millionen in die marode Klagenfurter Stadtkasse geflossen. Mit diesem Geld finanziert Bürgermeister Scheucher seine Budgetlöcher." Bei diesem Vorgehen werde aber die FPÖ nicht mitmachen.

"Bürgermeister Scheucher muß einsehen, daß auch er sich an die gesetzlichen Regelungen halten muß. Die Richtlinien für ICPP-Anlagen sind einzuhalten. Stickoxide, Feinstaub und Schwefeldioxid hätten bei einer rechtzeitigen Sanierung des Fernheizwerkes schon längst reduziert werden können", so Klement. Der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann findet es außerdem äußerst merkwürdig, daß nun niemand mehr über alternative Energieanbieter redet. "Niemand redet beispielsweise mehr über das Biomasse-Kraftwerk der Firma Hirsch. Warum wird verschwiegen, daß die Fernwärme in Klagenfurt auch ohne das Monster-Gaskraftwerk gewährleistbar ist."

Die FPÖ wird alles in ihrer Macht stehende tun, um die betroffenen Bürger zu unterstützen. Da Klagenfurter Stadtparteien ÖVP, SPÖ und BZÖ gegen die Interessen der Bevölkerung agieren und die wahren Sachverhalte verschleiern, appelliert Klement an die Medien, über die skandalösen Vorgänge rund um das Fernheizwerk und das neu geplante Gasdampfkraftwerk offen und schonungslos zu berichten. In diesem Zusammenhang kritisiert Klement den ORF Kärnten, der seiner Informationspflicht nicht nachkommt. "Der ORF ist als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, die von Steuergeldern finanziert wird, zu einer objektiven Berichterstattung verpflichtet. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es ist ein Skandal, daß der ORF keinen Redakteur zur heutigen Pressekonferenz geschickt hat, um über die Aktivitäten der Bürgerinitiativen und der Gemeinde Ebenthal zu berichten. Gibt es im ORF einen Maulkorberlaß? Welche Politiker sorgen dafür, daß eine objektive Berichterstattung verhindert wird?" (Schluß)

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